Aus den Inhalten der esoterischen Stunden — München, 1909-12-05

GA 266a/1909-12-05/p003 ·1909-12-05 · original (original)
Record: listeners' notes. Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word. Evidence: «Gedächtnisaufzeichnungen von Teilnehmern sowie Notizen von Vorträgen» (Participants' records written from memory, and notes of lectures). Rudolf Steiner Verlag Gesamtverzeichnis 2022, volume subtitle. The translation is the maintainer's, not a published one.

Bild, das nur Geistiges darstellt, meditierte, so flossen ihm daraus die Kräfte zu, in diese höheren Welten zu gelangen. In den zu Recht bestehenden esoterischen Schulen der Jetztzeit, die zum Mittelpunkte die Christus-Kraft haben, kann nun durch das Wort gelehrt werden. Früher konnte nur durch Mantrams, durch den Laut, der Verkehr mit den göttlich-geistigen Welten bewirkt werden; jetzt aber kann der Mensch durch das sinnerfüllte Wort in seinem Innern die Vereinigung mit der Christus-Kraft anbahnen. Geflügelte Boten sollen die Worte sein, die den Menschen hinauftragen in die geistigen Welten. Wenn der Schüler einen Sonnenaufgang erlebt, wenn er die feurige Kugel herauftauchen und die ersten Strahlen ausschicken sieht, so empfindet er, daß die Sonne der Träger der physischen Wärme ist und Wärme in ihm auslöst. Er weiß aber auch, daß ein Geistiges hinter der Sonne steht, und wenn er sich auf dieses konzentriert, so wird mehr und mehr die äußere Erscheinung der Sonne schwinden und die Gestalt erscheinen vor seinem geistigen Auge, die in allen esoterischen Schulen als der Christus-Geist erkannt wird. Und diese Erscheinung durchstrahlt, wie ihr äußeres Kleid die Welt mit Licht durchströmt, diese mit Liebe. Die Träger des Lichtes sind die luziferischen Wesenheiten, der Träger der Liebe ist die Christus-Wesenheit. Und diese Liebe muß der Schüler überströmen fühlen, wenn er das Schauspiel eines Sonnenaufganges erlebt. Dies ist ausgedrückt in der Meditation: In den reinen Strahlen des Lichtes Erglänzt die Gottheit der Welt Wenn es dem Schüler gelingt, sich ganz abzuschließen in seiner Meditation gegen äußere Einflüsse und Geräusche, wenn er den physischen Körper sozusagen ausschaltet, so lebt er während der Meditation nur in Ätherleib, Astralleib und Ich. Wenn der Mensch im Schlafe seinen physischen Leib und Ätherleib verlassen hat und mit Ich und Astralleib in höheren Welten weilt, so ziehen in seine verlassenen Körper hohe geistige Wesenheiten. In

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