{"corpus":"steiner","locus":"GA 266b/1911-01-17/p004-p006","extent":"range","passage_number":4,"through":6,"paragraph_count":3,"first_locus":"GA 266b/1911-01-17/p004","last_locus":"GA 266b/1911-01-17/p006","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"title":"Aus den Inhalten der esoterischen Stunden — Berlin, 1911-01-17","date":"1911-01-17","location":null,"alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"record":{"record_type":"listeners_notes","scope":"volume","note":"Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. 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Die Hierarchien haben periodisch immer wieder denselben Gedanken festgehalten respektive denselben Gedanken weiter ausgearbeitet und wirkten dadurch schöpferisch. So sind unsere ganzen Körper und wir \nselbst durch Denken geschaffen - eigentlich selbst nur Gedanken. Das Denken über das Vorhandene ist nicht schöpferisch, \nsondern zerstörend für unsere Nerven, auch für den Ätherleib, \ndas eigentliche Organ für die fortschreitende Entwicklung. In \ndiesen hinein [geht] die störende Wirkung des Astralleibes über \nTag. Der physische und der Ätherleib müssen in der Nacht -\nbefreit vom Astralleib (Gedanken) - schöpferisch wieder hergestellt werden, ebenso der Astralleib selbst. Nur wenn wir Übersinnliches denken, wirken wir selbst als Menschen-Hierarchie \nschöpferisch, schaffen durch hundert- und tausendfache Wiederholung die Lotusblumen. Dann wirken wir auch in den Ätherleib im Sinne der hohen Hierarchien hinein. Wenn auch die Meditationsbilder dem Sinnlichen entnommen sind, so streifen sie \ndurch stete Wiederholung und dadurch Vertiefung das Sinnliche \nab. Auch schon die Relation zwischen sinnlichen Dingen und \nzwischen guten und schlechten Menschen, selbst das Umdrehen \nder Zeitfolge bei der Rückschau des Abends verhilft zum sinnlichkeitsfreien Denken.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"word_count":178,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/266b/1911-01-17/p004"},{"passage_number":5,"locus":"GA 266b/1911-01-17/p005","text":"* \n* * \nSo zeigt es sich, wie unser Leib eine Maja ist, Gedanken von \nWesenheiten, die selber wieder Gedanken sind. Der Gedanke \ndenkt den Gedanken, das ist ein Meditationssatz von höchster \nBedeutung. Nicht unser Gehirn denkt, nicht unser Äther- oder \nAstralleib, sondern Gedanke selber denkt Gedanken. Das ist es \nauch, was aus unserem Spruche klar hervorgeht: \nIm Geiste lag der Keim meines Leibes ... \nVertiefen in: \nAufzeichnung C \nDie Hierarchien haben periodisch immer wieder denselben Gedanken festgehalten (dauernde Gedanken, die befestigen das, was \nin schwankender Erscheinung lebt), sie arbeiten denselben Gedanken immer weiter aus. Dadurch wirken sie schöpferisch. So \nsind unsere verschiedenen Körper und unser in diesem Körper \nwohnendes Geistig-Seelisches durch dies Götterdenken geschaffen - eigentlich selbst nur Gedanken der Götter. \nUnser Denken, das wir mit Hilfe des Gehirns vollziehen, ist \nnicht schöpferisch, sondern zerstörend, sowohl für unsere Nerven, als auch für unseren Ätherleib. Dieser ist das eigentliche \nOrgan für die fortschreitende Entwicklung. Während des Tages \nwird er durch die zerstörende Wirkung des Astralleibes beschädigt, es muß während der Nacht physischer und Ätherleib befreit werden von diesem Zerstörenden des Astralleibes und \ndurch die schöpferischen Gedanken wieder hergestellt werden. \nEbenso der Astralleib selbst. - Nur wenn wir als Menschen-Hierarchie uns fühlen, d.h. Weltgedanken denken, wirken wir \nselbst nicht zerstörend, sondern schöpferisch. Wir schaffen \ndurch tausendfache Wiederholung von solchen Weltgedanken -\nInhalten, wie sie uns in der Meditation gegeben werden - zunächst die Lotosblumen. Da wirken wir auch in den Ätherleib \nhinein im Sinne der Hierarchien. Die Bilder und Worte des Meditationsinhaltes sind wohl dem Sinnlichen entnommen, doch \ndurch die stete Wiederholung und Vertiefung, die in das hinter","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"word_count":267,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/266b/1911-01-17/p005"},{"passage_number":6,"locus":"GA 266b/1911-01-17/p006","text":"* \n* * \nDer Gedanke denkt den Gedanken. \nWir sollen die jetzige Zeitperiode zum Emporsteigen benützen; nicht immer bietet die Zeit solche Gelegenheit. \ndem Wort und Bild verborgene Wesenhafte hineindringt, streifen Wort und Bild das Sinnliche ab. Und wenn man so weit \nvordringt, in dem Wesenhaften zu ruhen, das in der Tiefe von \nWort und Bild verborgen ist, dann kommt man durch die Meditation hinein in eine andere Welt. Ein Sich-Vertiefen in den Gedanken: Der Gedanke denkt den Gedanken verhilft dazu. Erkenntnis wird immer als Licht angesprochen; Weisheit unter \neiner Art von flüssigem Element, dem Wasser (okkult). \nErgänzende Hinzufügung durch die Herausgeber: \nWas unter dem letzten Satz: «Weisheit unter einer Art von flüssigem Element, dem Wasser (okkult)» zu verstehen ist, findet sich etwas ausführlicher dargestellt in Notizen vom Vortrag am 24. Mai 1905 in Berlin (GA \n323a). Darin heißt es: \n«Derjenige, welcher eine wirkliche Anschauung des vierdimensionalen Raumes sich erwerben will, muß ganz bestimmte Anschauungsübungen machen. Er bildet sich zunächst eine ganz \nklare, vertiefte Anschauung vom Wasser. Eine solche Anschauung ist nicht so ohne weiteres zu bekommen, man muß sich \nsehr genau in die Natur des Wassers vertiefen; man muß sozusagen hineinkriechen in das Wasser. Das zweite ist, daß man sich \neine Anschauung von der Natur des Lichtes verschafft; das \nLicht ist etwas, was der Mensch zwar kennt, aber nur so, daß er \nes von außen empfängt; durch das Meditieren kann er das innere \nGegenbild des Lichtes bekommen, wissen, woher Licht entsteht, \nund daher selbst Licht hervorbringen. Das kann derjenige, der \nreine Begriffe wirklich meditativ auf seine Seele wirken läßt, der \nein sinnlichkeitsfreies Denken hat. Dann geht ihm die ganze \nUmwelt als flutendes Licht auf, und nun muß er gleichsam chemisch die Vorstellung, die er sich vom Wasser gebildet hat, mit \nder des Lichtes verbinden. Dieses von Licht ganz durchdrungene Wasser ist ein Körper, der von den Alchemisten <Merkurius>","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"word_count":309,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/266b/1911-01-17/p006"}],"witnesses":[{"lang":"de","edition":"original","is_original":true,"is_default_edition":true,"first_passage":1,"last_passage":8,"passage_count":8,"word_count":1999},{"lang":"en","edition":"English","is_original":false,"is_default_edition":true,"first_passage":1,"last_passage":29,"passage_count":29,"word_count":2090,"completeness":{"ratio":1.05,"band":"comparable","note":null}}],"aligned_witness":{"status":"not_aligned","lang":"en","note":"No paragraph alignment is recorded for this unit, so the counterpart of this span in the other language is not established. The paragraph of the same number there is not necessarily the same text: fetch that unit and read it."}}