Aus den Inhalten der esoterischen Stunden — Berlin, 1911-01-17

GA 266b/1911-01-17/p006 ·1911-01-17 · original (original)
Record: listeners' notes. Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word. Evidence: «Gedächtnisaufzeichnungen von Teilnehmern» (Participants' records written from memory). Rudolf Steiner Verlag Gesamtverzeichnis 2022, volume subtitle. The translation is the maintainer's, not a published one.

* Der Gedanke denkt den Gedanken. Wir sollen die jetzige Zeitperiode zum Emporsteigen benützen; nicht immer bietet die Zeit solche Gelegenheit. dem Wort und Bild verborgene Wesenhafte hineindringt, streifen Wort und Bild das Sinnliche ab. Und wenn man so weit vordringt, in dem Wesenhaften zu ruhen, das in der Tiefe von Wort und Bild verborgen ist, dann kommt man durch die Meditation hinein in eine andere Welt. Ein Sich-Vertiefen in den Gedanken: Der Gedanke denkt den Gedanken verhilft dazu. Erkenntnis wird immer als Licht angesprochen; Weisheit unter einer Art von flüssigem Element, dem Wasser (okkult). Ergänzende Hinzufügung durch die Herausgeber: Was unter dem letzten Satz: «Weisheit unter einer Art von flüssigem Element, dem Wasser (okkult)» zu verstehen ist, findet sich etwas ausführlicher dargestellt in Notizen vom Vortrag am 24. Mai 1905 in Berlin (GA 323a). Darin heißt es: «Derjenige, welcher eine wirkliche Anschauung des vierdimensionalen Raumes sich erwerben will, muß ganz bestimmte Anschauungsübungen machen. Er bildet sich zunächst eine ganz klare, vertiefte Anschauung vom Wasser. Eine solche Anschauung ist nicht so ohne weiteres zu bekommen, man muß sich sehr genau in die Natur des Wassers vertiefen; man muß sozusagen hineinkriechen in das Wasser. Das zweite ist, daß man sich eine Anschauung von der Natur des Lichtes verschafft; das Licht ist etwas, was der Mensch zwar kennt, aber nur so, daß er es von außen empfängt; durch das Meditieren kann er das innere Gegenbild des Lichtes bekommen, wissen, woher Licht entsteht, und daher selbst Licht hervorbringen. Das kann derjenige, der reine Begriffe wirklich meditativ auf seine Seele wirken läßt, der ein sinnlichkeitsfreies Denken hat. Dann geht ihm die ganze Umwelt als flutendes Licht auf, und nun muß er gleichsam chemisch die Vorstellung, die er sich vom Wasser gebildet hat, mit der des Lichtes verbinden. Dieses von Licht ganz durchdrungene Wasser ist ein Körper, der von den Alchemisten <Merkurius>

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