Aus den Inhalten der esoterischen Stunden — Berlin, 1911-03-15
übersinnliche Welt ist nun eine solche, daß sie in Zusammenhang gebracht werden kann mit dem Gefühl des Angefaßtwerdens, die untersinnliche dagegen mit dem Gefühl des Anfassens. In der Rosenkreuzerlehre wurde die untersinnliche Welt immer die elementarische Welt genannt, die Welt der Elemente des Feuers, der Luft, des Wassers, der Erde. Zu dem Element der Erde dringt man durch, wenn man über Dreiecke, Vierecke, Fünfecke, geometrische Figuren überhaupt meditiert. Man soll das dann so machen, daß man sich diese Figuren mit dem Finger der einen Hand in das Innere der andern Hand schreibt, daß man dann jeden Gedanken an die Hand und das Schreiben fallenläßt und nur die Empfindung des Hineinschreibens in die Handfläche wie frei schwebend im Raum sich denkt und sich in diese Empfindung vertieft. So ergreift man allmählich das Element der Erde.
Cite:
GA 266b/1911-03-15/p003 · edition original