{"corpus":"steiner","locus":"GA 266b/1911-03-15/p007","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Um sich endlich in das Feuer einzuleben, muß man sich vorstellen einen Punkt, der aber immer wieder berührt wird. \nzu wirken. Da kommt es nun darauf an, unser «Ich», unser eigenes \nSelbst zu bewahren, es sich nicht verlieren zu lassen. Dazu verhilft \nuns Mut, Starkmut, Furchtlosigkeit. Sich vorher vor irgendeinem \nuns möglicherweise treffenden Unglück fürchten ist ganz nutzlos. \nIm Gegenteil soll man sein Karma mit Mut und Furchtlosigkeit \nertragen, es hilft nichts, sich davor zu fürchten. Von vornherein \nmuß man sich vorstellen, daß man in der geistigen Welt etwas anderes vorfindet als in der physischen. Geistige Wesenheiten sind es, \ndie uns da entgegentreten. Leben wir uns nun so hinauf, daß wir \ndie geistigen Wesenheiten finden wollen in ihrem Element, so werden wir leicht irregeleitet. Wahr ist es, daß wir durch solche Übungen die früheren Planetenzustände begreifen und uns in sie hineinversetzen lernen. Aber nur solche Erlebnisse geben Förderung, bei \ndenen die Intuition die Imagination weckt. Stellen wir uns zum \nBeispiel die Throne und die Geister der Persönlichkeit vor in ihrem \nWirken auf dem alten Saturn und zugleich das Element des Feuers, \nso werden wir bei der Vorstellung des Saturn irregeführt werden. \nNur dann werden wir ihn begreifen, wenn wir uns beide - die geistigen Wesenheiten und das Element - getrennt vorzustellen vermögen. Das Feuer als etwas Getrenntes, als Spiegelbild. Ebenso \nverhält es sich bei Sonne und Mond. Von oben her wirken die geistigen Wesenheiten, seien es die Angeloi oder Archangeloi. Sie \nwollen in den Menschen einziehen, Besitz von ihm ergreifen, um \ndurch ihn auf Erden zu wirken. Wir sollen uns ihnen öffnen, aber \nohne unser Ich daranzugeben. \n(Das Hineinarbeiten in die übersinnliche Welt [ist] verbunden \nmit dem Gefühl des Ergriffenwerdens von den Hierarchien, die \ndurch uns wirken wollen, das in die untersinnliche Welt [mit] \ndem Gefühl des Ergreifens; beides auseinanderhalten. Zum Beispiel wenn beim Hineinmeditieren in den Saturnzustand einem \ndie Throne und die Geister der Persönlichkeit erscheinen im \nVerein mit dem Element des Feuers, so ist dies unrichtig und \nirreführend. Man muß deutlich beides als Getrenntes empfinden. \nHinauf zu der Hierarchie, ein Hinuntertauchen in das Elementarreich und wieder zurück hinauf.) \nESOTERISCHE STUNDE","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Aus den Inhalten der esoterischen Stunden — Berlin, 1911-03-15","site_heading":null,"date":"1911-03-15","location":null,"word_count":352,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/266b/1911-03-15/p007","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/266b/1911-03-15/p007"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/266b/1911-03-15/p007"}],"record":{"record_type":"listeners_notes","scope":"volume","note":"Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word.","evidence":"Gedächtnisaufzeichnungen von Teilnehmern","evidence_translation":"Participants' records written from memory","evidence_source":"Rudolf Steiner Verlag Gesamtverzeichnis 2022, volume subtitle. The translation is the maintainer's, not a published one."}}