{"corpus":"steiner","locus":"GA 266b/1911-08-26/p004","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"sie zurückgedrängt von den Kräften, die in der viergliedrigen \nWesenheit des Menschen selbst arbeiten. Wenn nun der Ätherleib \nsich ausdehnt bei der Meditation, so ist er in allen diesen Wesenheiten und Tatsachen, die da noch außerhalb des Kreises sind, \ndarinnen, bis zu den Sternen; er ist gleichsam ausgegossen über \nalles, ganz ohne jede Lücke, ohne jede Unterbrechung ist er da. \nWenn man ihn verfolgte mit hellseherischem Blick, würde man \nnirgends sehen, daß er irgendwie aufhörte, er ist eben überall da. \nWenn nun noch in dem Schüler Eigenschaften sind wie Lügenhaftigkeit, Unaufrichtigkeit, Ehrgeiz und so weiter, wie dies \ndas letzte Mal besprochen wurde, so gehen diese Eigenschaften \nmit dem Ätherleib in den Geistraum. Und ist hier und da ein \nschlechtes Wesen, so fühlt sich das Schlechte in uns damit verwandt und angezogen dadurch. \nNun geht der Astralleib mit dem Ätherleib in den Geistraum. \nDa besteht die Tendenz, daß der intellektuelle, der denkerische \nTeil des Astralleibes sich aus der oberen Spitze heraus ausdehnt, \nder fühlende Teil rechts und links aus den mittleren Spitzen, \nder Willensteil nach unten aus den beiden übrigen Spitzen des \nSternes. \nAber der Astralleib bleibt bei diesem Ausdehnen nicht so \nlückenlos wie der Ätherleib; einzelne Fetzen können sich abtrennen, die wir dann da im Raum sehen und verfolgen können. \nHaben wir eine Verwandtschaft in uns zu einem solchen \nschlechten Wesen, das da im Raum sich aufhält, so bleibt ein \nTeil unseres Astralleibes durch seine Wunschnatur an diesem \nWesen haften und verbindet sich damit, löst sich von dem \nAstralleib selbst ab. Der Astralleib zerreißt in Fetzen, in viele \neinzelne Fetzen. So haben wir an den verschiedensten Orten \nTeile unseres Astralleibes weit verstreut im Raum, die sich uns \nals einzelne Wesenheiten in der Meditation zeigen, von denen \nwir dann aber nicht wissen, daß sie eigentlich zu uns gehören, \nund die dann zu Irrtum und Täuschung führen. Aber zwischen \ndiesen einzelnen Teilen unseres Astralleibes bestehen Fäden; die \nsind unter sich verbunden und mit dem Pentagramm. Dieser","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Aus den Inhalten der esoterischen Stunden — München, 1911-08-26","site_heading":null,"date":"1911-08-26","location":null,"word_count":324,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/266b/1911-08-26/p004","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/266b/1911-08-26/p004"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/266b/1911-08-26/p004"}],"record":{"record_type":"listeners_notes","scope":"volume","note":"Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word.","evidence":"Gedächtnisaufzeichnungen von Teilnehmern","evidence_translation":"Participants' records written from memory","evidence_source":"Rudolf Steiner Verlag Gesamtverzeichnis 2022, volume subtitle. The translation is the maintainer's, not a published one."}}