{"corpus":"steiner","locus":"GA 266b/1912-11-28/p004","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"unseren Kopf von hier, unsere Glieder von da, alle unsere Organe von verschiedenen Seiten her haben und auch von dort dirigiert erhalten. Das drücken wir in dem mantrischen Wort aus: \nEs webt mich. Und dies sollen wir nur mit einem Gefühle tiefer \nDankbarkeit sagen und denken. \nAlso: Es denkt mich mit Frömmigkeit, \nEs wirkt mich mit Andacht und Ehrfurcht, \nEs webt mich mit Dankbarkeit. \nDieses Gefühl der Dankbarkeit können wir noch erhöhen und \nunterstützen, wenn wir des Morgens in unseren physischen \nKörper zurückkehren und uns sagen: ich kehre in etwas zurück, \ndas ich mir nicht se|ber gewebt habe; ich könnte nicht aus der \nBewußtlosigkeit ins Bewußtsein tauchen, wenn nicht du, Vatergeist, mir diesen Körper dazu geschaffen hättest, und ich danke \ndir in scheuer Ehrfurcht dafür. \nWir können unsere Meditation schon in der Art ausführen, \ndaß wir das Gefühl bekommen: nicht ich denke sie, sondern Es \ndenkt mich. So wie wir zwischen Geburt und Tod morgens in \nunseren Körper untertauchen, um ein Bewußtsein zu erlangen, \nso müssen wir beim Tode auch in etwas untertauchen, um ein \nBewußtsein zu bekommen, und das ist der Christus. \nDas sagt uns der Spruch: Ex Deo nascimur - morgens tauchen wir durch den Vatergeist in unseren physischen Körper; In \nChristo morimur - an der Pforte des Todes müssen wir in den \nChristus-Geist eintauchen. Per Spiritum Sanctum reviviscimus -\num im heiligen Geiste aufzuleben.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Aus den Inhalten der esoterischen Stunden — München, 1912-11-28","site_heading":null,"date":"1912-11-28","location":null,"word_count":227,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/266b/1912-11-28/p004","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/266b/1912-11-28/p004"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/266b/1912-11-28/p004"}],"record":{"record_type":"listeners_notes","scope":"volume","note":"Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word.","evidence":"Gedächtnisaufzeichnungen von Teilnehmern","evidence_translation":"Participants' records written from memory","evidence_source":"Rudolf Steiner Verlag Gesamtverzeichnis 2022, volume subtitle. The translation is the maintainer's, not a published one."}}