{"corpus":"steiner","locus":"GA 266c/1913-04-11/p005","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"* \n* * \nAufzeichnung D \nDurch die esoterischen Übungen werden wir immer mehr dazu \nkommen, gewisse tägliche Verrichtungen automatisch zu machen. \"Wir müssen aber nicht die Herrschaft darüber verlieren. \nDie während der Meditation anstürmenden Gedanken müssen \nwir durch Willensstärke beiseite zu schieben trachten. In dem \ndadurch frei werdenden Raum werden am ehesten dann geistige \nTatsachen hineinspielen können. Etwas, was früh schon erlebt \nwerden kann, ist das Erlebnis des Doppelgängers. Es kann geschehen, daß man in ein dämmeriges Zimmer tritt und man sich \nseinem eigenen Bilde des physischen Leibes gegenüber sieht. \nDann muß man unterscheiden, was dies bedeutet, es kann dreierlei bedeuten. Erstens: Es kann eine Warnung sein unsres Führers aus der Hierarchie der Angeloi, daß man zum Beispiel \nabends in eine Gesellschaft wollte, wo man vergiftet worden \nwäre; das Erlebnis hat einen davon abgehalten hinzugehen. Den \nGedanken kann uns der Führer nicht schicken, denn die Gedanken gehören nur der physischen Welt an; die Gefühle und Willensimpulse gehören schon der geistigen Welt an. Zweitens kann \nman durch seine Konzentrationsübungen den Ätherleib so gelockert haben, daß man ihn, wenn auch nur für Momente, aus \ndem physischen Leibe herausheben kann, dann kann man seinen \nDoppelgänger erleben. Drittens kann man zum Beispiel Magenschmerzen haben, der Ätherleib geht aus dieser Partie des Leibes \nheraus, und man kann auch dann den Doppelgänger erleben. \nMan muß dazu kommen bei den Erlebnissen, daß man weiß, \nwas sie bedeuten, dann wird man nicht sagen können: man wisse \nnicht, ob es etwas Reales oder Einbildung sei.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Aus den Inhalten der esoterischen Stunden — Berlin, 1913-04-11","site_heading":null,"date":"1913-04-11","location":null,"word_count":246,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/266c/1913-04-11/p005","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/266c/1913-04-11/p005"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/266c/1913-04-11/p005"}],"record":{"record_type":"mixed_sources","scope":"volume","note":"This volume draws on more than one kind of record (transcripts, notes, documents). Check the volume's own front matter before weighing a single passage.","evidence":"Gedächtnisaufzeichnungen von Teilnehmern und Meditationstexte nach Niederschriften Rudolf Steiners","evidence_translation":"Participants' records written from memory, and meditation texts from Rudolf Steiner's own manuscripts","evidence_source":"Rudolf Steiner Verlag Gesamtverzeichnis 2022, volume subtitle. The translation is the maintainer's, not a published one."}}