{"corpus":"steiner","locus":"GA 266c/1913-10-11/p004","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"hineindringt und wir sie zu einem Teile unseres eigenen Wesens \nmachen, in dem Maße können die Erzengel sie gebrauchen zur \nweiteren Entwicklung der einzelnen Völker und so zu ihrer \neigenen Entwicklung. \nAufzeichnung Β \nWas tut die Seele, wenn sie meditiert? Sie wird ganz eins mit \ndem Meditationsinhalt. Hindernisse, die dabei auftreten, sind die \nGedanken und die Sorgen des Lebens, die die Seele nicht bannen \nkann. Dann tritt ferner auf: \n1. ein Prickeln, Stechen oder Brausen im Blut während der \nMeditation. Das zeigt an den Egoismus, den wir in uns haben, \nund wir sollen uns daran prüfen, wo die Impulse des Egoismus \nbei uns liegen. Wer da sagen wollte: ich bin froh, bei mir tritt \nbei der Meditation kein Stechen, kein Prickeln, auch kein Brausen auf, - wer das sagt, der hat wohl überhaupt noch nicht tief \nmeditiert. \n2. Das Auftreten eines Würgens im Hals während der Meditation; das ist unsere Unwahrhaftigkeit, dieser Würgengel. Der \nAtem wird gespürt, geht bis zur Beklemmung. \n3. Wir erleben während der Meditation außer unserem Leibe \neine aus Träumen, aus Traumesstoff gewobene Form unseres \nphysischen Leibes. Das ist das, was aufnimmt das, was zu dem \nphysischen Leib dann wird, das, was nicht mit uns begraben \nwird, das Phantom. \nWenn sowohl das Blut als auch der Atem überwunden sind \nund wenn dann doch weitermeditiert wird, dann kann es geschehen, daß der Ätherleib bei der Meditation heraus will und, \nwegen der unreinen Kräfte in uns, unter starkem Schweiß wie \nherausgepreßt wird. Und dann sieht man den physischen Leib \nwie eine aus feiner Materie gewobene Form.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Aus den Inhalten der esoterischen Stunden — Bergen, 1913-10-11","site_heading":null,"date":"1913-10-11","location":null,"word_count":257,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/266c/1913-10-11/p004","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/266c/1913-10-11/p004"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/266c/1913-10-11/p004"}],"record":{"record_type":"mixed_sources","scope":"volume","note":"This volume draws on more than one kind of record (transcripts, notes, documents). Check the volume's own front matter before weighing a single passage.","evidence":"Gedächtnisaufzeichnungen von Teilnehmern und Meditationstexte nach Niederschriften Rudolf Steiners","evidence_translation":"Participants' records written from memory, and meditation texts from Rudolf Steiner's own manuscripts","evidence_source":"Rudolf Steiner Verlag Gesamtverzeichnis 2022, volume subtitle. The translation is the maintainer's, not a published one."}}