{"corpus":"steiner","locus":"GA 266c/1914-03-05","url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/266c/1914-03-05","ga":"266c","lecture":"1914-03-05","lecture_number":null,"title":"Aus den Inhalten der esoterischen Stunden — Stuttgart, 1914-03-05","site_heading":null,"date":"1914-03-05","location":null,"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"passage_count":11,"word_count":2210,"translation_credit":null,"witnesses":[{"lang":"de","edition":"original","is_original":true,"is_default_edition":true,"first_passage":1,"last_passage":11,"passage_count":11,"word_count":2210},{"lang":"en","edition":"English","is_original":false,"is_default_edition":true,"first_passage":1,"last_passage":51,"passage_count":51,"word_count":2365,"completeness":{"ratio":1.07,"band":"comparable","note":null}}],"record":{"record_type":"mixed_sources","scope":"volume","note":"This volume draws on more than one kind of record (transcripts, notes, documents). Check the volume's own front matter before weighing a single passage.","evidence":"Gedächtnisaufzeichnungen von Teilnehmern und Meditationstexte nach Niederschriften Rudolf Steiners","evidence_translation":"Participants' records written from memory, and meditation texts from Rudolf Steiner's own manuscripts","evidence_source":"Rudolf Steiner Verlag Gesamtverzeichnis 2022, volume subtitle. The translation is the maintainer's, not a published one."},"passages":[{"locus":"GA 266c/1914-03-05/p001","url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/266c/1914-03-05/p001","passage_number":1,"word_count":6,"text":"## GA 266/3 — 1914-03-05, Stuttgart"},{"locus":"GA 266c/1914-03-05/p002","url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/266c/1914-03-05/p002","passage_number":2,"word_count":268,"text":"Stuttgart, 5. März 1914 \nAufzeichnung Α \nWir wissen, daß ein jeder, der nach einer esoterischen Entwicklung strebt, sein ganzes Denken allmählich umwandeln muß, \nanders machen muß, als es im gewöhnlichen sinnlichen Leben \nist, damit wir den Weg in die geistige Welt finden können. Wir \nmüssen sozusagen umdenken lernen, und unser ganzes Wahrnehmungs- und Empfindungsleben muß ebenso sich verwandeln \nund anders werden, als es bis jetzt geworden war. Was ist denn \neigentlich unser Denken im gewöhnlichen Leben? Wir sind gewohnt zu denken, daß das Denken sich im physischen Leibe \nabspielt, aber dem ist nicht so; es ist der Ätherleib der wirkliche \nVerursacher unserer Gedanken. Unser physischer Leib hat nur \ninsofern etwas damit zu tun, als er der Spiegel für unsere Gedanken ist, der das Bild zurückwirft, so daß es uns dadurch zum \nBewußtsein gelangen kann. An einem Beispiel können wir uns \ndas klarmachen. \nWenn der Mensch in den Spiegel schaut, hat er sein Spiegelbild vor sich; der Spiegel gibt ihm den äußeren Eindruck seiner \nphysischen Gestalt wieder, also einen Schatten seiner äußeren \nPersönlichkeit. Ebenso sind nun die Gedanken, die im Ätherleib \nihren lebendigen Sitz haben, wenn wir sie denken, die zurückgeworfenen Schattenbilder unseres physischen Gehirnes. Wozu \ndienen denn die Konzentrationsübungen, die uns gegeben werden? Sie dienen dazu, uns allmählich von den Gedankenschatten \nloszulösen dadurch, daß wir uns konzentrieren, uns zusammenziehen in unserem Ätherleibe, damit wir zu dem wirklichen Urgrund unserer Gedanken vordringen können, die im Ätherleib \nihr Leben haben. \nEs soll uns immer deutlicher werden, daß nicht nur unsere \nGedanken Schatten sind, aber daß auch all unsere Wahrnehmungen eigentlich ein Nichts sind und daß nur die geistige Welt als"},{"locus":"GA 266c/1914-03-05/p003","url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/266c/1914-03-05/p003","passage_number":3,"word_count":332,"text":"Realität besteht. Der - im philosophischen Sinne gesprochen -\n«naive» Mensch sagt von demjenigen, was er wahrnimmt, daß es \ndas «Sein» besitze. Was ist denn eigentlich «Sein»? Die Philosophen haben auf allerlei Art versucht, hinter das Sein zu kommen. Der Geistesforscher weiß, daß das Wort «Sein» hergeleitet \nist von «sehen»; es bedeutet das, was man gesehen hat, es ist \neigentlich ein Partizipium von «sehen». Kein Mensch kann aber \ndas Sein sehen in der physischen Welt, weil es ruht in der geistigen Welt; den Geist aber schaut man nur dann, wenn man die \nMaterie nicht sieht. Die Materie ist eigentlich «nichts», ist umgeben durch den Geist, der das Reale ist. Man kann sich dieses \ndurch folgendes Beispiel klarmachen. \nWenn man eine Flasche mit Selterswasser vor sich hat, dann \nsieht man durch das klare Wasser hindurch, man sieht das Wasser eigentlich nicht, sondern man sieht die glänzenden Kügelchen der Kohlensäure, die wie leuchtende Perlen aufsteigen. \nUnd was sind diese funkelnden, leuchtenden Perlen anderes als \nleere Luftkügelchen, nur mit einer Substanz ausgefüllt, die viel \ndünner ist als diejenige des Wassers, die im Vergleich zum Wasser ein «Nichts» ist! Was man also hier schaut, ist das Nichts; \ndagegen sieht man nicht das wirkliche Wasser, in dem sie ruhen. \nSo müssen wir zu der Erkenntnis kommen, daß der ganze \nRaum um uns herum angefüllt ist mit geistigen Realitäten und \nWesenheiten und Tatsachen und daß da, wo wir die Dinge der \nphysischen Welt wahrnehmen, nichts ist, nur ein Loch. Wenn \nwir unsern Arm ausstrecken, drängen wir ihn durch die geistige \nWelt hindurch; wir spüren diese nicht; erst wenn unsere Hand \ngegen das Nichts, die Materie stößt, spüren wir einen Widerstand. In Wirklichkeit sehen wir nicht die Gegenstände im \nRäume, sondern die Konturen der geistigen Welt, die diese \nGegenstände begrenzen. \nWenn wir so weit gekommen sind, daß wir alles Schattenhafte sowohl unserer Gedanken wie unserer äußeren Umgebung \nhaben fallengelassen, dann wachsen wir in die geistige Welt hinein. Damit wir uns aber in der richtigen Weise in die neue Welt"},{"locus":"GA 266c/1914-03-05/p004","url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/266c/1914-03-05/p004","passage_number":4,"word_count":342,"text":"hineinstellen können, müssen wir schon in der physischen Welt \nunser ganzes Denken durch die esoterische Entwicklung umwandeln, damit wir die Dinge und Tatsachen der geistigen Welt \nrichtig durchschauen und beurteilen können; denn es ist für uns \neine ganz neue Welt, aber eine Welt von einer größeren Realität \nals diejenige, die wir bis jetzt gekannt haben. \nWir betreten da eine Welt von wirklichen Dingen und Wesenheiten, und wir verbinden uns damit, wir wachsen hinein in diese \nWelt. Sie durchdringt uns, wir verlieren unsere irdischen Gedanken an diese Welt; man könnte sagen: Wir verlieren unsern Kopf \nan jene Welt, indem die Wesen und Dinge jener Welt in uns hineinziehen, wie wenn wir unsern Kopf in einen Ameisenhaufen \ngesteckt hätten. Dann geht uns das Bewußtsein für die elementarische Welt auf. Wenn unser Seelenleben immer mehr erstarkt \ndurch die Konzentration unserer Gedanken, so daß unser inneres \nSelbst sich immer mehr von dem physischen Leibe abtrennen \nkann, dann werden die Dinge jener Welt in immer deutlicher werdenden Imaginationen und Visionen uns vor das Seelenauge treten; wir werden einsehen, daß alles, was wir auf Erden an Gedanken des Guten, Wohlwollenden, Edlen gehabt haben, sich umgewandelt hat in unvergängliche Imaginationen, die im Weiterleben \ndem Weltall seinen Wert verleihen, und daß alles Schlechte, Böse, \nja alle niederen egoistischen Gedanken als Abfallprodukte zurückbleiben. Das wird zu demjenigen, was an sich unfruchtbar ist, \nwas aber zur Nahrung wird für dasjenige, was sich aus dem Keim \ndes Guten heraus entwickeln soll. So wie hier auf dem physischen \nPlan der mineralische Boden die Nährstoffe liefert für die Pflanzenwelt, so wird alles, was schlecht gedacht ist, der Bodensatz \nfür die in der elementarischen Welt erkeimenden Gedanken des \nGuten, Wahren, Schönen. Deshalb kann ja der Okkultist sich das \nSchlechte, Falsche so schnell ausdenken und es sich in Gedanken \nvorstellen. Aber er läßt es nicht weiterkommen; er weiß, daß er \nnur [bis] zu dem Punkte gehen darf, wo es Gedanke bleibt; er läßt \nes nicht in die Tat, in die Wirklichkeit übergehen. Er läßt es nur \nden Boden zubereiten, aus dem der Keim des Guten wachsen kann."},{"locus":"GA 266c/1914-03-05/p005","url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/266c/1914-03-05/p005","passage_number":5,"word_count":319,"text":"Und so ist es eigentlich in der Weltenordnung auch zugegangen; so ist auch das Mineralreich der Erde entstanden. Auf dem \nalten Mond haben die Elohim den Irrtum gedacht - das war \ndort am Platze -, und daraus ist die Materie, das mineralische \nReich auf Erden entstanden, und aus diesem Erdenstoff - Erdenstaub - hat Jahve-Elohim den Menschen schaffen können \nund ihm seine physische Hülle gegeben. \nLuzifer aber, der jetzt auf einer ähnlichen Stufe steht wie die \nElohim auf dem alten Monde, will dasselbe noch immer weiter \nausführen. Er kann sich dazu nur der Menschen bedienen, er \nkann den Irrtum nur im Innern der Menschen denken. \nZu einem Organ der geistigen Welt wollen wir uns entwikkeln, ebenso wie wir unsere physischen Organe auch zu Organen für das Sonnenlicht entwickelt haben. Der Keim dazu lag in \nuns, und ebenso ist der Keim für jene geistige Entwicklung in \nuns vorhanden, die wir aber nur durch strenge Selbsterziehung \nentfalten können. In dem Buche «Wie erlangt man Erkenntnisse \nder höheren Welten?» sind verschiedene Mittel angegeben, die \nuns durch Konzentration und so weiter dazu gelangen lassen, \nuns wirklich frei zu machen von dem physischen Leibe, so daß \nman durch diese Spaltung seines Wesens die Schwelle der geistigen Welt überschreiten und die reale geistige Wirklichkeit \nschauen kann. \nWie man sich zu der physischen und zu dieser neuen geistigen Welt zu stellen hat, das drücken die folgenden Verszeilen \naus.* Sie können in beliebiger Weise meditiert werden von denjenigen, die schon einen Spruch oder Vers für ihre Meditation \nerhalten haben; wer einen solchen nicht hat, kann den ersten \nVers morgens meditieren, den zweiten abends. Der dritte Vers \nsoll nur von Zeit zu Zeit meditiert werden, es ist ein Probieren \ngewissermaßen, inwieweit man dasjenige erreicht hat, wonach in \nden zwei ersten Strophen gestrebt wurde. \n* Die Schreibweise des Spruches, die in den verschiedenen Hörer-Aufzeichnungen \nleicht voneinander abweicht, ist hier nach dem Original Rudolf Steiners (siehe \nFaksimile S. 269/270) wiedergegeben."},{"locus":"GA 266c/1914-03-05/p006","url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/266c/1914-03-05/p006","passage_number":6,"word_count":157,"text":"I. Strophe: \nZu den Dingen wend ich mich \nWend ich mich mit meinen Sinnen; -\nSinnensein, du täuschest mich! -\nWas als nichts das Dasein flieht: \nDir ist's Sein und Wesenheit; \nWas dir nichtig scheinen muß, \nOffenbare meinem Innern sich. -\n«Das muß ich erreichen»: es ist ein Stellungnehmen zur neuen \nAußenwelt. \nIL Strophe: \nGeisteslicht erwarme mich \nLass in dir mich wollend fühlen. \nGutgedachtes, Wahr Erkanntes \nWie erlebt dich leuchtend Ich \nIrrtumswehen, bös erdachtes \nZeige dich der Leuchte-Seele \nDass ich webend in mir sei. \nDas ist ein Fragen, das Erleben im neuen Sein, im Innern. \nIII. Strophe: \nLeuchtend Ich und Leuchte-Seele - man selbst -\nSchwebet über wahrem Werdewesen \nDas Erdachte, das Erkannte \nWird jetzt dichtes Geistessein. \nUnd wie leichte Daseinsperlen \nLebt im Meer des Göttlich-Wahren \nWas den Sinnen Dasein täuscht. \nIn Erwartung der Wahrheit. Es ist ein Erraten, ein Erfühlen \ndes neuen Selbstes. - Das ist das Erleben der Wahrheit, das \nErleben in der geistigen Welt."},{"locus":"GA 266c/1914-03-05/p007","url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/266c/1914-03-05/p007","passage_number":7,"word_count":139,"text":"Eine jede dieser Strophen enthält, ausgearbeitet, dasselbe, was \nnacheinander in unserm Rosenkreuzerspruch zusammengedrängt \nist in die zehn Worte: \nEx Deo nascimur \nIn Christo morimur \nPer Spiritum Sanctum reviviscimus. \nAufzeichnung Β \nFolgende Strophen will ich noch als Meditationen hinzufügen \nfür diejenigen, die noch keinen Spruch zur Meditation haben bekommen können. Die erste Strophe abends nach der Rückschau, \ndie zweite Strophe morgens meditieren, die dritte ab und zu. \nI. (E.D.N.) \nZu den Dingen wend ich mich \nWend ich mich mit meinen Sinnen; -\nSinnensein, du täuschest mich! -\nWas als nichts das Dasein flieht: \nDir isfs Sein und Wesenheit; \nWas dir nichtig scheinen muß, \nOffenbare meinem Innern sich. -\nII. (I.C.M.) \nGeisteslicht erwarme mich \nLass in dir mich wollend fühlen. \nGutgedachtes, Wahr Erkanntes \nWie erlebt dich leuchtend Ich \nIrrtumswehen, bös erdachtes \nZeige dich der Leuchte-Seele \nDass ich webend in mir sei."},{"locus":"GA 266c/1914-03-05/p008","url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/266c/1914-03-05/p008","passage_number":8,"word_count":455,"text":"III. (P.S.S.R.) \nLeuchtend Ich und Leuchte-Seele \nSchwebet über wahrem Werdewesen \nDas Erdachte, das Erkannte \nWird jetzt dichtes Geistessein. \nUnd wie leichte Daseinsperlen \nLebt im Meer des Göttlich-Wahren \nWas den Sinnen Dasein täuscht. \nDie letzte Strophe soll nur ab und zu überdacht werden als \nPrüfung des Erlebten in den beiden andern Meditationen, diese \nwerden uns dann deutlich und klar werden. \nMit diesen Meditationen ist ausgearbeitet das gegeben, was in \nden zehn Worten des Rosenkreuzer-Gebetes zusammengedrängt \nist: E.D.N. - I.C.M. - P.S.S.R. \nDer Ätherleib ist der Urheber unserer Gedanken; unser physischer Leib hat nur insofern etwas damit zu tun, als er der Spiegel unserer Gedanken ist, der uns ihr Bild widerspiegelt, wodurch uns die Gedanken erkenntlich gemacht werden. - Durch \nunsere Konzentrationen sollen wir dazu gelangen, daß wir uns \nvon den Schattengedanken loslösen. Durch das Zusammenziehen \nunserer Seele, unseres Selbstes in den Ätherleib sollen wir gelangen zu dem reinen Denken, das im Ätherleib seinen Sitz hat. Es \nmuß uns klar werden, daß auch alle unsere Wahrnehmungen ein \nNichts sind und daß nur die geistige Welt als Realität besteht, \ndaß sie das wahre Sein ist. Wenn wir das Wort Sein richtig verstehen, dann kommen wir zur Erkenntnis, daß der ganze Raum \num uns angefüllt ist mit geistigen Dingen und Wesenheiten, die \nRealitäten sind, und daß dort, wo wir die physischen Dinge und \nWesen sehen, ein Loch, ein Nichts ist. Wenn wir unseren Arm \nausstrecken, so dringen wir hindurch durch die ganz angefüllte \ngeistige Welt, - erst wenn unsere Hand an das Nichts, an die \nMaterie stößt, fühlen wir Widerstand. In Wirklichkeit sehen wir \nnicht die physischen Gegenstände im Raum, sondern nur die \nUmrisse der geistigen Welt. \nNiemand kann das Sein sehen, weil es ruht im Geistigen, und \nden Geist sieht man nur dann, wenn man die Materie nicht \nsieht. - Haben wir uns dazu erzogen, daß wir das Schattenhafte \nunserer Gedanken und unserer Umgebung fallen lassen, dann \nwachsen wir hinein in die geistige Welt. Damit wir uns aber in \ndie geistige Welt hineinfinden können, müssen wir schon hier in \nder physischen Welt unser ganzes Denken umformen. Die esoterische Entwicklung hilft uns, die Dinge der geistigen Welt \nrichtig zu durchschauen. \nZu den Dingen wend ich mich \nWend ich mich mit meinen Sinnen; -\nSinnensein, du täuschest mich! -\nWas als nichts das Dasein flieht: \nDir ist's Sein und Wesenheit; \nWas dir nichtig scheinen muß, \nOffenbare meinem Innern sich. -\nGeisteslicht erwarme mich \nLass in dir mich wollend fühlen. \nGutgedachtes, Wahr Erkanntes \nWie erlebt dich leuchtend Ich \nIrrtumswehen, bös erdachtes \nZeige dich der Leuchte-Seele \nDass ich webend in mir sei. \nLeuchtend Ich und Leuchte-Seele \nSchwebet über wahrem Werdewesen \nDas Erdachte, das Erkannte \nWird jetzt dichtes Geistessein. \nUnd wie leichte Daseinsperlen \nLebt im Meer des Göttlich-Wahren \nWas den Sinnen Dasein täuscht."},{"locus":"GA 266c/1914-03-05/p009","url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/266c/1914-03-05/p009","passage_number":9,"word_count":185,"text":"Aufzeichnung C \n[Zur I. Strophe:] \nSinnensein, du täuschest mich - Bannungsgefühl an den physischen Leib; zu harmonisieren \nOffenbare meinem Innern sich - E.D.N. Erreichen dieses \nGlaubens \n[Zur IL Strophe:] \n1. Zeile: Bitte an das geistige Licht \n2. Zeile: Eine Kraft der Seele: das wollende Fühlen und das \nfühlende Wollen in der geistigen Welt \n4. Zeile: Bittende Frage, fragende Bitte! \n6. Zeile: Wieder eine Bitte! \n7. Zeile: Nur Bitte, um in einer fernen Zukunft das entfernte \nGute und Böse zu erleben. Zwischen Tod und Geburt \nfernen sich unsere Taten. - I.C.M. \n[Zur III. Strophe:] \nImmer mehr und mehr sich heimisch fühlen in der hellsichtig zu \nerkennenden Welt. Selbstprüfung! Inwieweit kannst Du dieses \nreal erleben, was da gegeben ist. \nWas den Sinnen Dasein täuscht erlebt der Adept als Weltenleben. - Die drei letzten Zeilen ein ruhiges Konstatieren spirituellen Geschehens. \nWenn wir diese drei Formeln richtig mit den Empfindungen \nmeditieren, versprechen uns die höheren Hierarchien ihre Hilfe, \nwir dürfen dann sagen: «Wir kommen euch näher!», und sie \nstrecken uns helfend ihre Hand entgegen, und sie halten ihr \nVersprechen. - P.S.S.R. als Wahrheit empfinden. «Sein», das \nkommt von Sehen."},{"locus":"GA 266c/1914-03-05/p010","url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/266c/1914-03-05/p010","passage_number":10,"word_count":5,"text":"Aus Notizbuch Archiv-Nummer NB 499"},{"locus":"GA 266c/1914-03-05/p011","url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/266c/1914-03-05/p011","passage_number":11,"word_count":2,"text":"ESOTERISCHE STUNDE"}]}