{"corpus":"steiner","locus":"GA 266c/1914-03-27/p011","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"und empfinden: Alles Materielle ist vergänglich - aber das Gute, \nWahre in mir ist nicht vergänglich. Das ist ewig! Ich darf mitschaffen am Ewigen, mitbilden an dem Samen für ein Künftiges, \nindem meine Seele lebt in den Fluten des Göttlich-Wahren, \nGuten. In dem, was als Göttlich-Schöpferisches seit Urzeiten \nschafft und wirkt in der Welt. - E.D.N. \nII \nGeisteslicht erwarme mich \nLass in dir mich wollend fühlen. \nGutgedachtes, Wahr Erkanntes \nWie erlebt dich leuchtend Ich \nIrrtumswehen, bös erdachtes \nZeige dich der Leuchte-Seele \nDass ich webend in mir sei. \nHaben wir uns in der ersten Strophe erhoben wie mit Seelenschwingen über das bloß Irdische, läßt uns diese zweite Strophe \nden Weg finden in unser eigenes Selbst. Wir versenken uns tief \nhinein in die Einsamkeit der Seele. Immer enger zieht sich das \nIch zusammen! Es erkennt immer mehr, was es an guten und \nedlen und auch an bösen und törichten Gedanken in seiner Seele \nträgt. Und es erkennt an, daß beides im Entwicklungsgang des \nErdenmenschen notwendig ist. Es ergibt sich dem Meditanten \ndie Mission des Bösen: daß es die künftige Nahrung ist für das \nGute. Daß dies Gute sich ernähren wird wie ein sprossender \nKeim aus dem Bodensatz des Bösen, daß es alles Böse, Lasterhafte verzehrt und selbst ein ewiges Dasein begründet. \nUnd die Seele erkennt: Beides, das Böse und das Gute, wird \nvon dem Christus entgegengenommen. Er wird es scheiden! Ihm \nmüssen wir entgegentragen unser ganzes Seelendasein, damit es \nFrüchte der Ewigkeit einst bringen kann; wir müssen lernen, es in \nden Christus hineintragen, hineinsterben zu lassen. - I. — M.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Aus den Inhalten der esoterischen Stunden — Berlin, 1914-03-27","site_heading":null,"date":"1914-03-27","location":null,"word_count":258,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/266c/1914-03-27/p011","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/266c/1914-03-27/p011"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/266c/1914-03-27/p011"}],"record":{"record_type":"mixed_sources","scope":"volume","note":"This volume draws on more than one kind of record (transcripts, notes, documents). Check the volume's own front matter before weighing a single passage.","evidence":"Gedächtnisaufzeichnungen von Teilnehmern und Meditationstexte nach Niederschriften Rudolf Steiners","evidence_translation":"Participants' records written from memory, and meditation texts from Rudolf Steiner's own manuscripts","evidence_source":"Rudolf Steiner Verlag Gesamtverzeichnis 2022, volume subtitle. The translation is the maintainer's, not a published one."}}