{"corpus":"steiner","locus":"GA 266c/1914-04-25/p004-p007","extent":"range","passage_number":4,"through":7,"paragraph_count":4,"first_locus":"GA 266c/1914-04-25/p004","last_locus":"GA 266c/1914-04-25/p007","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"title":"Aus den Inhalten der esoterischen Stunden — Berlin, 1914-04-25","date":"1914-04-25","location":null,"alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"record":{"record_type":"mixed_sources","scope":"volume","note":"This volume draws on more than one kind of record (transcripts, notes, documents). 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Was soll ich tun, um besser voranzukommen? \nSehr oft ist der Grund, daß der Schüler sich so etwas sagen \nmuß, der, daß er es mangeln läßt daran, seine Seele ganz einzutauchen in das Element hingebungsvoller Frömmigkeit den geistigen Wesenheiten gegenüber. Tiefste Ehrfurcht muß walten in \nseiner Seele, wenn sie sich erheben will zu ihnen, kein Gedanke, \nkein Gefühl des Alltags darf mehr in ihr sein, sie muß ganz stille \nin sich selber sein! \nIn einer solchen Stimmung wollen wir heute betrachten von \neiner gewissen Seite aus den Schlaf des Menschen. Wir wissen ja: \nWährend der Mensch schläft, gehen sein Astralleib und sein Ich \nheraus aus physischem Leib und Ätherleib. Aber das Ich weiß \nnichts davon, es bleibt unbewußt. Das Bewußtsein von Ich und \nAstralleib ist nur wach auf dem physischen Plan. Woran liegt \ndas? Daran, daß Ich und Astralleib, sobald sie draußen sind, \neine brennende Sehnsucht haben nach der Wiedervereinigung \nmit physischem Leib und Ätherleib. \nDas ist der Grund, warum das Bewußtsein nicht in der geistigen Welt erwacht. Sobald das Ich wiederum im physischen Leibe ist, erwacht es an den Dingen, die sich den Sinnen darbieten. \nWenn der Mensch in der geistigen Welt diese brennende Sehnsucht nicht hätte, so würde er sofort bewußt werden in der geistigen Welt. Und dann würde er eine Welt um sich sehen, voller \nLeben, aber ganz und gar anders, als es die physische ist. Eine \nWelt von geistigen Wesenheiten und Kräften würde er dann \nwahrnehmen. Und er würde schauen, daß alle diese Wesenheiten \nund Kräfte ihre Kraftwirkungen auf einen einzigen Mittelpunkt \nhintendieren, und als diesen Mittelpunkt würde der Mensch \nerkennen seinen eigenen physischen und Ätherleib. \nWenn der Mensch weiterschreiten würde, Beobachtungen \nmachen könnte außerhalb seines Leibes in der geistigen Welt, \nwenn er sein Ich oder auch ein anderes Ich dann beobachten \nkönnte, dann würde er sehen, wie auch das Ich des Menschen \nZiel ist für die Arbeit von geistigen Wesenheiten. Und er würde \ndiese Wesen erkennen als Boten und Diener der Geister der \nForm und zum Teil der Geister der Bewegung. Und er würde \nwissen, daß diese am Ich des Menschen arbeitenden Wesen in \neinem Fortschritt, in einer eigenen Entwicklung begriffen sind, \ndaß sie, indem sie das Ich eines Menschen pflegen, sich zugleich \nselber entwickeln. Hinter jedem Menschen würde der hellsichtige Mensch erblicken eine Schar solcher, das Menschen-Ich \npflegender Wesenheiten. Und wenn der hellsichtige Mensch \nhinschauen würde auf den physischen Leib und Ätherleib, da \nwürde er wiederum Scharen von Elementarwesen sehen, die er \nerkennen würde als Diener der Geister der Bewegung und der \nWeisheit und der Geister der Form. \nUnd der Mensch würde erkennen in Ehrfurcht und Andacht: \nAlle diese Elementarwesenheiten arbeiten an dem Tempel des \nphysischen und des Ätherleibes, während der Mensch außerhalb \nseines Leibestempels ist. Und Aufwachen heißt nichts anderes, als \ndiese Wesenheiten verdrängen von ihrem Arbeitsfelde und wiederum mit seinem egoistischen Erden-Ich ihren Platz einnehmen. \nZwölf Kategorien solcher Wesenheiten gibt es. Denn zwölf \nSinne hat der Mensch, und an ihnen arbeiten sie. \nDer Mensch hat den Wärmesinn, den Ichsinn, den Denksinn, \nden Gleichgewichtssinn, den Wortsinn, den Lebenssinn, den \nGeruchs-, Geschmacks-, Gesichts-, Gehör-, Tastsinn und den \nBewegungssinn. Der Wortsinn arbeitet zum Beispiel so, daß \nman beim Zuhören eines andern Menschen nicht das Wort hört, \nsondern die einzelnen Vokale und Konsonanten, die das Wort \nzusammensetzen. \nDer Mensch erkennt, wie diese Wesenheiten arbeiten an dem, \nwas man erkennt als den von der Gottheit dem Menschen-Ich \ngeschenkten Menschheitstempel, und man erkennt, daß das Ich \ndes Menschen diesen Tempel immer von neuem zerstört, indem \nder Mensch sich von Ahriman und Luzifer verführen läßt. \nAllerdings wird es dem hellsichtigen Menschen klar, daß das, \nwas wir als physischen Leib betrachten, was wir betasten, anfassen können, daß das nicht der Tempel ist, von dem gesprochen \nwird, sondern er erkennt diesen Tempel als die geistige Organisation, die hinter dem physischen Leibe steht. Und an dieser \ngeistigen Organisation arbeiten diese Wesenheiten. \nDasjenige, was wir unseren physischen Leib nennen, das, was \nals solcher in die physische Umwelt hineingestellt ist, das ist alles Produkt Ahrimans. Seine Produkte treten uns in allem Physischen entgegen. Und wir erkennen auch, wenn wir dazu kommen, uns bewußt außerhalb des physischen und ätherischen Leibes zu erleben, daß unser ganzes Seelenleben, das wir bloß \ndurch das Mittel des physischen Leibes in uns tragen, all unser \nDenken, Fühlen und Wollen, das nur angeregt wird durch die \nEmotionen, die uns die Sinnes weit bereitet, daß darin Luzifer \nwaltet. Der hellsichtige Mensch erkennt, daß diese Elementarwesenheiten sich bestreben, die Wirkungen Ahrimans und Luzifers \nfortzuschaffen, Wirkungen, die sich sowohl physisch als Krankheiten und psychisch als Seelenleiden, Furcht, Angst, seelische \nund Geisteskrankheiten ausleben, vom Menschen fortzuschaffen, \nheilend zu wirken. Sie sind Diener der hohen Geistwesen, die \nvon den Tierkreiskräften jetzt auf unsere Erde und auf die Menschenwelt herunterstrahlen. Sie sind die Geistesboten unserer \nTierkreiskräfte, und aus diesem Umkreis wirken sie alle hinein \nin den Mittelpunkt: unsere Erde. \nUnd ein jeder Mensch darf sich fühlen als ein Zentrum der \nWirksamkeit dieser Elementarwesen und der an seinem Ich \narbeitenden Geistwesen. Unsere Erde geht, wenn sie die ihr bestimmten sieben Entwicklungsstufen durchgemacht hat, in einen \ngeistigen Zustand über: in das Pralaya. Dann taucht sie wieder \nauf in einer neuen Konfiguration: als Jupiter. Und die Elementarwesen, die jetzt Boten des Tierkreises sind, werden dann der \nZodiakus des Jupiter, das ist ihre Entwicklung. Jetzt arbeiten sie \nan dem, was hinter unseren Sinnen geistig steht.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"word_count":936,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/266c/1914-04-25/p004"},{"passage_number":5,"locus":"GA 266c/1914-04-25/p005","text":"* \n* * \nAufzeichnung D \nDas letzte Mal behandelte unsere esoterische Betrachtung das \nSich-Ausbreiten in der Ätheratmosphäre und ist ausgeklungen in \nden gegebenen drei Formeln; dieses Mal werden wir ausgehen \nvom Schlafleben. Wenn wir schlafen, sind unser Ich und Astralleib in der geistigen Welt, und doch können wir darin nicht \nwahrnehmen. Und das kann uns beinahe zu einer ängstlichen \nFrage werden, wie das dann ist, ob das vielleicht nach dem Tode \nnicht auch so sein wird, daß wir zwar in der geistigen Welt sind, \naber nicht wahrnehmen können. Der Geistesforscher aber weiß, \ndaß in jedem Menschen ein Trieb, ein Wunsch ist, der ihm \nselbst nicht bewußt ist, aber sich geltend macht, sobald wir aus \ndem Körper sind, nämlich der Wunsch, wieder in den Körper \nherunterzusteigen und uns darin zu erleben. Wenn wir schlafend \nhellsehend wären, würden wir merken, wie wir auf unseren \nKörper zurückschauen und den Körper dann sehen als eine \nwunderbar schöne Welt. Je mehr wir Menschen sind, die ein \noffenes Auge haben für all das Schöne in der Natur, desto mehr \nkönnen wir dann die Schönheit der Körperwelt bewundern, in \nder göttliche Wesen arbeiten und die ein Tempel für diese göttlichen Wesen ist. \nUnd wir würden sehen, wie zwölf verschiedene Klassen von \nElementarwesen wirken an den zwölf Sinnen des physischen \nKörpers als Diener der Elohim, die uns unsere Form auf Erden \ngegeben haben. Diese Geister sind jetzt noch sozusagen in ihren \nKinderjahren; aber ihr Werk an unseren zwölf Körpersinnen \nwird sie so entwickeln, daß im Ablauf der Erdentwickelung diese Wesen die Tierkreiskräfte für den Jupiter werden können, als \ndirekte Vermittler der Tierkreisgötter für den Jupiter-Zustand.[^*] \nUnd es wird auch eine Sonne geben, und die Wesen, die da in \nden Sonnenkräften wirken werden, sind die Elementarwesen, die \njetzt in unserem Blutumlauf wirken. Das kann uns ein Gefühl \ngeben für die Heiligkeit unseres Körpertempels, und es ist gut, \nuns so im Wissen von den kosmischen Kräften, die darin wirksam sind, zu fühlen. Aber jetzt kommt sogleich, wenn wir das \nhellsehend gewahr werden, der Wunsch in uns auf, mit unserem \neigenen Ich da hinein zu dringen, die Elementarwesen zu verdrängen und selbst hinein zu gehn. Und wenn wir dann auf Erden stehn in unserem gewöhnlichen Bewußtsein - wie kommt es \ndann, daß alles anders ist und wir ganz etwas anderes zu sein \nscheinen als dieser göttliche, leuchtende Tempel? Das ist Ahriman, der uns den Schleier der Sinnesanschauung über die Augen \nwirft und uns so unseren Blick für die im Physischen webende \nGotteswelt verschleiert. Und was uns in dieser dann unser gewöhnliches Ich-Bewußtsein erleben läßt, ist Luzifer, der uns das \nGefühl vom persönlichen Ich bringt. Dann gibt es da nur eines, \nwas wir tun können, nämlich meditieren; und so uns ... [hier \nbricht die Aufzeichnung ab].","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"word_count":454,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/266c/1914-04-25/p005"},{"passage_number":6,"locus":"GA 266c/1914-04-25/p006","text":"* \n* * \nAufzeichnung E \nDie letzte esoterische Betrachtung war gewidmet der Schilderung der Vorgänge des Ätherleibes, der sich immer mehr und \nmehr in der Meditation ausbreitet, und auf der anderen Seite \ndem Innerlich-sich-Konzentrieren des Ich in sich selber. Die \nheutige Betrachtung soll mehr tatsächlichen Dingen gewidmet \nsein. Beim schlafenden Menschen sehen wir Astralleib und Ich \nherausgehoben aus dem physischen und Atherleib und lebend in \nder geistigen Welt. Warum kann der Mensch nicht dort bewußt \nerkennen? Weil Ich und Astralleib sich immerfort zurücksehnen \nnach dem physischen Leib und die Vereinigung anstreben. Nach \ndem Tode ist es auch so. - Wenn der Mensch plötzlich während \ndes Schlafes hellsichtig würde, so würde er erkennen, wie geistige Wesenheiten an seinem physischen Leibe arbeiten. Es sind \nElementargeister, Diener der Hierarchien. Gewisse geistige Wesenheiten arbeiten an einem bestimmten Sinne des Menschen, \nandere an einem anderen Sinne. Der Mensch hat zwölf Sinne, \nund so arbeiten auch zwölf verschiedene Gruppen von Elementarwesen, die Diener sind der höheren Hierarchien, daran. \nWenn die Erde später zum Jupiterdasein weiterschreitet, so \nist nicht der Himmel wie heute über ihr ausgebreitet mit den \nSternen, dem Monde und der Sonne. Es gibt dann zwar eine \nSonne, die aber tönend sein wird. Die Kräfte, die jetzt aus den \nElementargeistern an unsern Sinnen arbeiten, werden dann den \nZodiakus des Jupiter bilden, so wie früher beim Mondendasein \ndie Kräfte von Wesenheiten an unseren Sinnen arbeiteten, die in \nunserem jetzigen Erdendasein aus den zwölf Tierkreisbildern \nhinunter auf die Erde wirken. \nMit Dankbarkeit sollen wir zu den Göttern aufblicken, die \nsich das Wunderwerk unseres Leibes als Ziel setzen.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"word_count":260,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/266c/1914-04-25/p006"},{"passage_number":7,"locus":"GA 266c/1914-04-25/p007","text":"* \n* * \nAufzeichnung F \nZwölf Arten von Elementargeistern hegen und pflegen den \nMenschen, arbeiten an seinen zwölf Sinnen, schärfen sie von \nneuem in unserem Schlaf. Sie dienen den Geistern der Form und \nden Geistern der Bewegung. Während des Jupiterdaseins werden \ndiese sein die Geister der zwölf Tierkreiszeichen. Die Geister \nder zwölf Tierkreiszeichen der Erde haben so am Mikrokosmos \ngearbeitet auf dem alten Monde. \nSonnengeister des Jupiter arbeiten heute als abgeordnete Elementargeister der Geister der Weisheit am menschlichen Blutkreislauf. Der Mensch nimmt während des Schlafes die geistige \nWelt nicht wahr, weil Astralkräfte ihm die Sehnsucht geben \nnach dem physischen Leib. Sobald dieser das Ich und den \nAstralleib wieder hineinläßt, gehen sie hinaus. \nAhriman malt das Gemälde der Sinnenwelt als Schleier vor \ndie geistige Welt. \nLuzifer verdunkelt die geistige Welt selbst vor dem Menschen.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"word_count":133,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/266c/1914-04-25/p007"}],"witnesses":[{"lang":"de","edition":"original","is_original":true,"is_default_edition":true,"first_passage":1,"last_passage":8,"passage_count":8,"word_count":3947},{"lang":"en","edition":"English","is_original":false,"is_default_edition":true,"first_passage":1,"last_passage":53,"passage_count":53,"word_count":4289,"completeness":{"ratio":1.09,"band":"comparable","note":null}}],"aligned_witness":{"status":"not_aligned","lang":"en","note":"No paragraph alignment is recorded for this unit, so the counterpart of this span in the other language is not established. 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