{"corpus":"steiner","locus":"GA 266c/1914-04-25/p004","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"dem Augenblick, wo wir aus dem Schlaf aufwachen, der Hüter \nder Schwelle uns die geistigen Welten verbirgt. Aufwachen heißt \nnichts anderes, als diese elementaren Wesenheiten von ihrem \nArbeitsfelde verscheuchen. Und sobald wir dann im Tagesbewußtsein sind, sorgt Ahriman dafür, daß uns die geistige Welt \nzugedeckt wird. Er malt das Gemälde der Sinnenwelt, und indem wir uns ihr, der großen Täuscherin, der Maja, hingeben, \nwerden unsichtbar für unseren Blick die Seelen, Wesenheiten, \ndie an der geistigen Organisation des Menschen arbeiten. \nDas, was wir als physischen Leib erkennen, ist alles Produkt \nAhrimans; dagegen müssen wir in dem, was wir als Seelenleben \nbloß im physischen Leibe erleben, das Werk Luzifers erkennen. \nEr erfüllt unser Seelisches so mit Hochmut und Verblendung, \ndaß es falsche Vorstellungen und Empfindungen erhält gegenüber der geistigen Welt. \nEx Deo nascimur \nIn — morimur \nPer Spiritum Sanctum reviviscimus. \nAufzeichnung Β \nDie letzte esoterische Stunde hat behandelt die Anstrengungen, \ndie wir machen müssen, um esoterisch vorwärts zu kommen, \nund hat ausgeklungen in dem dreifachen Meditationsstoff. Heute \nwollen wir mehr esoterisch Tatsächliches besprechen und da ein \nThema behandeln, was wir alle schon kennen: den Schlaf. Warum sind wir nicht bewußt im Schlaf? Weil es uns die astralischen Kräfte nicht gestatten, weil sie so stark sind, daß sie uns \nbetäuben; denn astralische Kräfte drücken sich aus in dem, was \nim Schlaf uns ganz erfüllt, nämlich der brennende Wunsch, in \nunserem Leibe zu sein, und dieser Wunsch ist es, der uns unser \nBewußtsein verdunkelt. \nKönnten wir im Schlaf bewußt sein, so könnten wir schauen","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Aus den Inhalten der esoterischen Stunden — Berlin, 1914-04-25","site_heading":null,"date":"1914-04-25","location":null,"word_count":250,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/266c/1914-04-25/p004","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/266c/1914-04-25/p004"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/266c/1914-04-25/p004"}],"record":{"record_type":"mixed_sources","scope":"volume","note":"This volume draws on more than one kind of record (transcripts, notes, documents). Check the volume's own front matter before weighing a single passage.","evidence":"Gedächtnisaufzeichnungen von Teilnehmern und Meditationstexte nach Niederschriften Rudolf Steiners","evidence_translation":"Participants' records written from memory, and meditation texts from Rudolf Steiner's own manuscripts","evidence_source":"Rudolf Steiner Verlag Gesamtverzeichnis 2022, volume subtitle. The translation is the maintainer's, not a published one."}}