Aus den Inhalten der esoterischen Stunden — Berlin, 1914-04-25
* Aufzeichnung E Die letzte esoterische Betrachtung war gewidmet der Schilderung der Vorgänge des Ätherleibes, der sich immer mehr und mehr in der Meditation ausbreitet, und auf der anderen Seite dem Innerlich-sich-Konzentrieren des Ich in sich selber. Die heutige Betrachtung soll mehr tatsächlichen Dingen gewidmet sein. Beim schlafenden Menschen sehen wir Astralleib und Ich herausgehoben aus dem physischen und Atherleib und lebend in der geistigen Welt. Warum kann der Mensch nicht dort bewußt erkennen? Weil Ich und Astralleib sich immerfort zurücksehnen nach dem physischen Leib und die Vereinigung anstreben. Nach dem Tode ist es auch so. - Wenn der Mensch plötzlich während des Schlafes hellsichtig würde, so würde er erkennen, wie geistige Wesenheiten an seinem physischen Leibe arbeiten. Es sind Elementargeister, Diener der Hierarchien. Gewisse geistige Wesenheiten arbeiten an einem bestimmten Sinne des Menschen, andere an einem anderen Sinne. Der Mensch hat zwölf Sinne, und so arbeiten auch zwölf verschiedene Gruppen von Elementarwesen, die Diener sind der höheren Hierarchien, daran. Wenn die Erde später zum Jupiterdasein weiterschreitet, so ist nicht der Himmel wie heute über ihr ausgebreitet mit den Sternen, dem Monde und der Sonne. Es gibt dann zwar eine Sonne, die aber tönend sein wird. Die Kräfte, die jetzt aus den Elementargeistern an unsern Sinnen arbeiten, werden dann den Zodiakus des Jupiter bilden, so wie früher beim Mondendasein die Kräfte von Wesenheiten an unseren Sinnen arbeiteten, die in unserem jetzigen Erdendasein aus den zwölf Tierkreisbildern hinunter auf die Erde wirken. Mit Dankbarkeit sollen wir zu den Göttern aufblicken, die sich das Wunderwerk unseres Leibes als Ziel setzen.
Cite:
GA 266c/1914-04-25/p006 · edition original