Aus den Inhalten der esoterischen Stunden — Stuttgart, 1923-07-13
Verbindung hineingeleuchtet wurde und dieses dann bis zum Erfassen des Ich hingeführt wurde. ) Wenn man das Wesen der Schwere verstehen will, wie sie im menschlichen Leibe wirkt, so muß man auf die Embryonalentwickelung hinschauen. Während derselben hat die Schwere noch keinen Anteil am Menschenleibe. Er schwimmt im Fruchtwasser. Erst durch die physische Geburt kommt der Mensch in die Schwere hinein. Ganz das Gleiche gilt auch für den Leib der Erde. Auch mit diesem hat sich das Schwere-Wesen erst im Laufe der Zeit [Vorlage E: <im Laufe seiner Entwickelung>] verbunden. Wenn man sich geistig in die Schwere versenkt, so wird man zurückgeführt zur kosmischen Vergangenheit der Erde und damit zum Erleben jenes Augenblickes, in welchem die Erde aus den göttlichen Vater-Kräften heraus geboren worden ist. So wird man auf diesem Wege zur Begegnung mit diesen göttlichen Vater-Kräften selber geführt. Daher führt der Spruch: Mein Eigenwesen ist verwoben mit der Erdenschwere zu dem Erleben des: Ex Deo nascimur Jedesmal, wenn man einschläft, kommt man in diejenige Welt hinein, in der des Lichtes Leichtigkeit herrscht. [Vorlage E: <Wenn man bewußt einschlafen lernt, so wird man dieses auch gewahr.>] Es ist die selbe Welt, die man auch durch die Pforte des Todes betritt. Es ist das Reich, in welchem heute der Christus lebt. Zu ihm gelangt man durch das Sterben aus dem Physischen heraus. Daher führt der Spruch: Mein Eigenwesen ist verwoben mit des Lichtes Leichtigkeit zu dem Erleben des: In Christo morimur Finsternis und Licht, Schwere und Leichtigkeit, sie wirken entgegengesetzt an der Pflanze. Beide werden miteinander verbunden durch das Element der Luft. Dieses erlebt man am deutlichsten in der Erscheinung der Morgen- und Abendröte. Doch was
Cite:
GA 266c/1923-07-13/p007 · edition original