{"corpus":"steiner","locus":"GA 27/l01/p028","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Nun zeigen aber Inspiration und Intuition noch etwas anderes. Die physische Stofflichkeit erfährt eine Weiterbildung ihres Wesens, indem sie zum Weben und Leben im Ätherischen übergeht. Und *Leben* hängt davon ab, daß der organische Körper dem Wesen des Irdischen entrissen und vom außerirdischen Weltall herein aufgebaut wird. Allein diese nicht aber zum Bewußtsein und nicht zum Selbstbewußtsein. Es muß sich der Astralleib seine Organisation innerhalb der physischen und der ätherischen aufbauen; es muß ein Gleiches das Ich in Bezug auf die Ich-Organisation tun. Aber in diesem *Aufbau* ergibt sich keine bewußte Entfaltung des Seelenlebens. Es muß, damit ein solches zustande kommt, dem Aufbau ein *Abbau* gegenüberstehen. Der astralische Leib baut sich seine Organe auf; er baut sie wieder ab indem er die Gefühlstätigkeit im Bewußtsein der Seele entfalten läßt; das Ich baut sich seine «Ich-Organisation» auf; es baut sie wieder ab, indem die Willenstätigkeit im Selbstbewußtsein wirksam wird.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"I. Wahre Menschenwesen-Erkenntnis als Grundlage medizinischer Kunst","site_heading":null,"date":null,"location":null,"word_count":148,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/27/l01/p028","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["RSP1983"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/27/l01/p028"},{"lang":"en","edition":"RSP1983","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/27/l01/p028"}]}