X. Die Rolle des Fettes im menschlichen Organismus und die trügerischen lokalen Symptomenkomplexe
Tritt der schon erwähnte andere Fall ein, das Zuviel an Fettgehalt, so daß parasitäre Wärmeherde sich bilden, dann werden Organe so erfaßt, daß sie sich über ihr Maß hinaus betätigen. Es werden dadurch Neigungen erzeugt zu überreichlicher, den Organismus überlastender Nahrungsaufnahme. Es ist gar nicht nötig, daß dies so sich entwickelt, daß die in Frage kommende Person ein Zuviel-Esser wird. Es kann sein, daß z. B. bei der Stoffwechseltätigkeit im Organismus einem Kopforgan zuviel Substanz zugeführt und dadurch solche den Unterleibsorganen und Absonderungs-Vorgängen entzogen wird. Dann tritt herabgestimmte Tätigkeit bei den schlecht versorgten Organen ein. Die Drüsenabsonderungen können mangelhaft werden. Die flüssigen Bestandteile des Organismus geraten in ein ungesundes Mischungsverhältnis. Es kann z. B. die Gallenabsonderung im Verhältnis zur Absonderung der Bauchspeicheldrüse zu groß werden. Wieder wird es darauf ankommen, daß man erkenne, wie ein lokal auftretender Symptomenkomplex in seinem Hervorgehen aus ungesunder Fettbetätigung zu beurteilen ist.