XIII. Vom Wesen des Krankseins und der Heilung

GA 27/l13/p004 · original (original)

Für jedes Organ des menschlichen Körpers entspricht in jedem Lebensalter eine bestimmte Stärke der auf das Organ entfallenden ätherischen Tätigkeit einer ebensolchen der astralischen. Daß das rechte Verhältnis vorhanden ist, davon hängt es ab, ob der astralische Leib sich in den ätherischen 65 entsprechend einschalten kann oder nicht. Kann er das wegen Herabstimmung der ätherischen Tätigkeit nicht, so entsteht Schmerz; entwickelt der ätherische Leib eine über sein Normal maß hinausgehende Tätigkeit, so wird die Durchdringung der astralischen und der ätherischen Betätigung besonders intensiv. Es entsteht Lust, Wohlbehagen. Man muß sich nur klar sein darüber, daß Lust beim Wachsen über ein gewisses Maß hinaus in Schmerz und umgekehrt Schmerz in Lust übergeht. Beachtet man dies nicht, so könnte dies hier Gesagte im Widerspruch mit früher Ausgeführtem erscheinen.

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Cite: GA 27/l13/p004 · edition original