XIII. Vom Wesen des Krankseins und der Heilung

GA 27/l13/p010 · original (original)

Anders liegt die Sache beim Phosphor Er findet sich im menschlichen Organismus als Phosphorsaure und phosphorsaure Salze im Eiweiß, im Faserstoff, im Gehirn, in den Knochen. Er drängt zu den unorganischen Substanzen hin, die in dem Bereich der Ich-Organisation ihre Bedeutung haben. Er regt die bewußte Tätigkeit des Menschen an. Dadurch bedingt er auf entgegengesetzte Art wie der Schwefel, nämlich nach der Anregung der bewußten Tätigkeit, den Schlaf; der Schwefel dagegen bedingt diesen durch Erhöhung der unbewußten physischen und ätherischen Tätigkeit. Der Phosphor ist im phosphorsauren Kalk der Knochen, also derjenigen Organe, die der Ich-Organisation unterliegen, wenn diese sich der äußeren Mechanik zur Körperbewegung bedient, nicht wenn sie von innen, in Wachstum, Stoffwechselregulierung usw. wirkt.

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Cite: GA 27/l13/p010 · edition original