XVII. Substanz-Erkenntnis als Grundlage der Heilmittel-Erkenntnis
Man kann solche Wirkungsarten kennen lernen, wenn man die eine Substanz mit der andern in ihrem Fortwirken im menschlichen Organismus vergleicht. Man nehme die Kleesäure. Sie kann unter gewissen Verhältnissen in die Ameisensäure übergehen. Die letztere stellt in ihren Wirkungen eine Metamorphose der Kleesäure dar. Die Kleesäure ist Absonderung des Pflanzlichen wie die Ameisensäure des Tierischen. Die Kleesäure-Erzeugung stellt im pflanzlichen Organismus eine Tätigkeit her, die der von der Ameisensäure-Erzeugung im Tierischen analog ist. Das heißt, die Kleesäure-Erzeugung entspricht dem Gebiet des Ätherischen, die Ameisensäure-Erzeugung dem des Astralischen. Die in gichtischen und rheumatischen Zuständen sich offenbaren-den Erkrankungen schreiben sich von einer mangelhaften Tätigkeit des astralischen Leibes her. Es gibt andere Zustände, die sich so darstellen, daß die Ursachen, die bei Gicht und Rheumatismus aus dem astralischen Organismus stammen, in den ätherischen Organismus zurückverlegt sind. Dann entstehen nicht bloß Kräftestockungen nach dem Astralischen hin, welche der Ich-Organisation hemmend in den Weg treten, sondern Hinderniswirkungen im Ätherischen, die von der astralischen Organisation nicht bewältigt werden können. Sie zeigen sich in einer trägen Tätigkeit des Unterleibes, in Hemmungen der Leber- und Milztätigkeit, in steinartigen Ablagerungen der Galle und Ähnlichem. Führt man in diesen Fällen Kleesäure zu, so unterstützt man in entsprechender Art den ätherischen Organismus in seiner Tätigkeit. Man erhält durch Kleesäure eine Verstärkung des ätherischen Leibes, weil die Kraft der Ich-Organisation durch diese Säure in eine Kraft des astralischen Leibes verwandelt wird, der dann verstärkt auf den Ätherleib wirkt.