Siebente Stunde

GA 270/1924-04-11_02/p023 ·1924-04-11 · original (original)
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Und dann erklingt wiederum von dem Hüter der Schwelle ein bedeutsames Wort. Es erklingt von dem Hüter der Schwelle das bedeutsame Wort, das dem Menschen zugerufen wird - jetzt über den Abgrund hin -, ihm vergegenwärtigend, wie anders er sich schaut, wenn er jenseits des Abgrundes steht. Er schaut sich anders. Er schaut sich als eine Dreiheit [es wird gezeichnet: grünlich]; er schaut sich als die Dreiheit, die sich seelisch ausdrückt in Denken, Fühlen und Wollen. Das sind eigentlich drei Menschen: der denkende Mensch, der fühlende Mensch, der wollende Mensch, die in jedem Menschen stecken und die eigentlich nur durch den physischen Leib zunächst für die physische Welt in eins zusammengezogen sind. Und dasjenige, was da der Mensch schaut, in folgender Weise ertönt es von den Lippen des Hüters der Schwelle:

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