Siebente Stunde

GA 270/1924-04-11_02/p059 ·1924-04-11 · original (original)
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Hat der Mensch dieses durch den Anblick seines Hauptes von jenseits der Schwelle erkannt, wie Wollen geht durch das Haupt [das Verb «wollen» in der zweiten Mantramzeile wird unterstrichen] und wie die Sinne Wollen darstellen [das Wort «Wollen» in der dritten Mantramzeile wird unterstrichen], dann wird er weitergewiesen, wie das Herz die Seele birgt und wie man die Seele im Herzen so fühlen kann, wie des Kopfes Geist man wollen kann gegenüber dem Haupte. Und dann weiß man erst, wenn man das Denken nicht als Eigenschaft des Kopfes, sondern als eine Eigenschaft des Herzens, der Seele des Herzens betrachtet, wie das Denken nicht dem einzelnen Menschen, sondern der Welt angehört; dann erlebt man das Weltenleben, das da kreist als Weltenmusik. [Die zweite Strophe wird an die Tafel geschrieben:]

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