{"corpus":"steiner","locus":"GA 270/1924-09-20_02/p066","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Dann verweist uns der Hüter der Schwelle auf unser Wollen, das in unseren Gliedern wirkt. Und er macht uns streng darauf aufmerksam, wie alles dasjenige, was sich auf das Wollen bezieht, von uns im Wachen verschlafen wird. Denn wie der Gedanke hinunter - ich habe das letzte Mal es erklärt und darf es daher heute sagen —, wie der Gedanke hinunterwärmt in unserer Glieder Bewegung, sodass Wollen daraus wird: Das wird erst klar im geistigen Erkennen, im geistigen Anschauen. Das verbirgt sich dem gewöhnlichen Bewusstsein wie das Leben im Schlafe. Jetzt sollen wir hinschauen und von vornherein das Wollen in den Gliedern wie im tiefen Schlafe versunken schauen. Da schläft das Wollen; die Glieder schlafen. Das sollen wir als feste Vorstellung haben. Dann, wenn wir das haben, dann finden wir, wie das Denken, das des Wollens Ursprung ist im Erdenmenschen, herunter sich senkt in die Glieder. Dann wird es Licht im Menschen; das Wollen wird hell, es wacht auf. Können wir es zuerst anschauen in seinem Schlafzustande, finden wir dann, es wacht auf, wenn sich das Denken hinuntersenkt und Licht von unten aufwärtsströmt, was ja nur die Schwerkräfte sind; fühlen Sie in Ihren Beinen, fühlen Sie in Ihren Armen die Schwerkräfte, wenn Sie alles hängen lassen; das ist das, was aufwärtsströmt, sich mit dem abwärtsströmenden Denken verbindet: Wir schauen Menschenwollen sich verwandeln in seine Wirklichkeit und das Denken erscheinen als dasjenige, was auf zauberhafte, magische Art den Willen entflammt im Menschen. Und das ist wirklich magische Wirkung des Denkens, was der Wille ausführt. Da ist Magie, das werden wir jetzt gewahr.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Siebente Wiederholungsstunde","site_heading":null,"date":"1924-09-20","location":null,"word_count":261,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/270/1924-09-20_02/p066","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/270/1924-09-20_02/p066"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/270/1924-09-20_02/p066","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"unknown","scope":"volume","note":"How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.","evidence":null,"evidence_translation":null,"evidence_source":null},"other_renderings":{"loci":[{"locus":"GA 270c/1924-09-20","ga":"270c","lecture":"1924-09-20","kind":"reprint","relation":"the same text served under another volume (a reprint or another edition)"}],"note":"The same lecture is also served at the loci listed, each with how it relates to this one. They are ONE witness, not independent attestations: quote the rendering you fetched, and do not cite another as corroborating it. Wording differs between translations, so a quotation found in one need not occur in the other."},"unit_kind":{"kind":"second_translation","base_unit":"GA 270/1924-09-20","note":"A second English translation of the same lecture as 1924-09-20.","same_lecture_as":"GA 270/1924-09-20"}}