9. Das Reich Der Mütter. Die Mater Gloriosa

GA 272/1915-08-16/p023 ·1915-08-16 · original (original)
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Aber es ist jetzt eine Aura, die vorzugsweise Lebensäther und Tonäther in sich enthält. Da ist vibrierender Ton drinnen, so daß man eigentlich diese Aura des Mannes nicht so unmittelbar imaginativ sieht. Es ist keine imaginative Aura, sondern es ist etwas von vibrierendem geistigem Ton, das den Mann umgibt. Das alles hat zu tun mit der Gestalt, nicht mit der Seele natürlich; das hat mit dem Manne zu tun, insofern er physisch ist. So daß derjenige, der diese Gestalt von außen betrachtet, sehen kann: der Mensch strahlt — kann man jetzt sagen Intuitionen aus. Das sind dieselben Intuitionen, aus denen eigentlich seine Gestalt gebildet worden ist, durch die er da ist als der Mann in der Welt. Da tönt es von lebendig-vibrierendem Ton um einen herum. Daher ist beim Manne eine andere Gefahr vorhanden, wenn das Bewußtsein zur Passivität herabgedämpft wird, die Gefahr, diese eigene Aura nur zu hören, innerlich zu hören. Der Mann muß besonders achtgeben, daß er nicht sich gehen läßt, wenn er diese eigene Aura geistig hört, denn da hört er den in ihm waltenden Ahriman. Denn der muß da sein.

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Cite: GA 272/1915-08-16/p023 · edition original