12. Die «Grablegung» das Wesen der Lemuren, Der Dick- und Dürrteufel

GA 272/1916-09-04/p030 ·1916-09-04 · original (original)
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Nun erinnern wir an etwas, um das Ganze zu verstehen, was wir finden können in dem Kapitel des Buches «Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?» da, wo von dem Hüter der Schwelle die Rede ist. Da werden Sie auseinandergesetzt finden, daß, wenn der Mensch eine höhere Entwickelung durchmacht nach dem Spirituellen hin, die einzelnen Kräfte, die sonst in ihm vereinigt sind beim gewöhnlichen menschlichen Erkennen, auseinandergehen. Ich habe sie dort nach den Fähigkeiten charakterisiert. Wollen, Fühlen und Denken gehen auseinander, werden jedes etwas für sich. Mephisto, der zurückgeblieben ist auf der Mondenentwickelung mit seinem eigenen Wesen, war bekannt noch mit der Mondenentwickelung. So müssen Sie ihn auffassen. Er, der Mephisto, ist in seiner praktischen Lebensauffassung bekannt mit der Mondenentwickelung. Aber auch in der atavistischen Anschauung des Mondes lag das, daß die Glieder des Menschen getrennt waren, noch nicht durch das Ich vereinigt waren. Wenn also Mephisto in seiner Art das Geistige des Faust erhaschen will, so muß er es eigentlich in der Dreiheit erhaschen. Er muß es erhaschen als das Geistige des physischen Leibes; da muß er sich mit den Lemuren auseinandersetzen. Dann muß er es erhaschen wollen als zweites Glied in dem Ätherleib, der sich bald nach dem Tode abtrennt. Das kennt er, da muß er es erhaschen wollen. Und dann muß er es erhaschen wollen in dem, was in die geistige Welt übertritt und sich vom Ätherleib gelöst hat. Das durch das Ich Zusammengeschlossene entspricht noch nicht seinem Reich, da ist er noch nicht zu Hause, der Mephisto, er hat noch die Getrenntheit. Also er muß instinktiv einen Wert darauf legen, das zu erreichen, was das Geistige ist des physischen Leibes; da muß er die Lemuren arbeiten lassen. Nun will er, weil er nur in Getrenntheit das Seelische kennt, von diesem Getrennten für sich erhaschen - er weiß nicht was -, den Ätherleib, der durch die untere Gliedhaftigkeit des Menschen herausgeht. Da stellt er die Dickteufel hin, die sollen ihm den Ätherleib erhaschen. Dann — weiß er nicht, wie es werden soll. Vielleicht kann er Faustens Geistiges beim dritten Glied erfassen, bei dem, was in die geistige Welt hinauf will? Da stellt er die Dürrteufel hin. Und so will er Faustens Geistiges erfassen. Aber er muß, ich möchte sagen, mit Teufelsinstinkt die Dreiheit zusammenführen, die ihm den physischen Leib direkt in seiner Geistigkeit — Atherleib, Seelisch-Geistiges — übermitteln kann.

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