12. Die «Grablegung» Das Wesen der Lemuren, der Dick- und Dürrteufel

GA 272/1916-09-04/p097 ·1916-09-04 · original (original)
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> Dir - Bruder — Vater - hoch erhabner Meister! > Dem über ein Jahrhundert heut als Zeichen > Der treusten Lieb im Bunde freier Geister > Wir unsre festverschlungnen Hände reichen; — > Der Geister Größter und der Freien Freiester! > Zu dem empor wir streben, ihm zu gleichen; — > Dir weih’n wir uns! Dir weih’n wir unsre Söhne, > Daß unsern Bau dereinst Vollendung kröne! > Du hast gestrebt wie wir; doch Dein Bestreben > Nach Selbsterkenntnis, die zur Weisheit leitet, > War stets beseelt von urgesundem Leben, > Von Schöpfer-Stärke, die zu Taten schreitet, > Zu Werken, die zum Licht empor sich heben, > Um die der Schönheit Glanz sich ewig breitet: > Du hast wie Israel mit Gott gerungen, > Bis Du als Sieger selber Dich bezwungen! > Was uns geheimnisvol! mit Dir verbündet, > Wird Ungeweihten durch kein Wort verraten; > Doch sei es laut vor allem Volk verkündet > Durch reinster Liebe nimmermüde Taten, > Durch klares Licht, das Geist im Geist entzündet, > Durch ewigen Lebens immergrüne Saaten. — > Voran, O Meister! Wo Du hingegangen, > Zieht Dir uns nach sehnsüchtigstes Verlangen.

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