15. Goethes Aufsuchen der Tiefen des Werdens und der Weltgeheimnisse in Seinem «Faust» Die Luziferische und die Ahrimanische Verführung

GA 272/1916-09-11/p027 ·1916-09-11 · original (original)
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Man kann, wenn man mit Goethe gut bekannt ist, seine eigentümlichen Empfindungen gegenüber Sein und Werden wohl nachfühlen, und dann hat man gerade an dieser Auffassung dieses Spruches hier ein Tiefes, Tiefes an Goethe. Also sehen wir, wie Goethe an tiefste menschliche Geheimnisse dringt. Dieses Erblinden durch die Sorge ist wirklich das Gegenstück zum Sehendwerden des Menschen durch Luzifer im Paradiese.

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