15. Goethes Aufsuchen der Tiefen des Werdens und der Weltgeheimnisse in Seinem «Faust» Die Luziferische und die Ahrimanische Verführung
Ich möchte viel mehr gesagt haben, als in den Worten liegen kann, mit dem, was da im Anhang an den Goetheschen «Faust» gesagt ist. Ich möchte, daß es in den Herzen und in den Seelen fortwirkt, denn ich weiß, wie viel darinnen steckt von dem, was seelisch-geistige Heilmittel sein müssen für unsere Epoche und für die in unserer Epoche auf solchen Irrpfaden wandelnde Menschheit. Kann man sich nicht gestehen die Irrpfade, will man in ihnen weiterwandeln, so kann man auch nicht mit dem rechten Ziel, das die Menschheit verfolgen muß, in rechter Weise weiterkommen.
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GA 272/1916-09-11/p060 · edition original