Das Faust-Problem
So hat man in alten Zeiten diese chemischen Vorgänge, die man eingerichtet hat, benannt, hat gesprochen von gewissen chemischen Vorgängen, auf die’Faust auch anspielt, wenn er davon spricht, wie ein roter Leu vermählt wird der Lilie im Glase und so weiter. Es ist nicht ordentlich, zu spotten über diese Dinge aus dem einfachen Grunde, weil die Art und Weise, die heute die Chemie spricht, für die Leute, die später kommen, wieder geradeso klingen wird, wie das für uns. Aber klar sollen wir uns sein, daß das auch entstanden ist sogar schon in einer sehr späten Verfallzeit. Hingedeutet wird auf einen «grauen Wolff». Mit diesem «grauen Wolff» ist ein gewisses Erz gemeint, das man in den Bergen überall findet und das einer gewissen Prozedur unterworfen wird. «König» nannte man einen gewissen Zustand von Substanzen. Und dasjenige, was hier erzählt wird, soll auf eine gewisse Hantierung hindeuten. Man nahm das graue Erz, behandelte es in einer gewissen Weise. Dieses graue Erz nannte man den «geitzigen grauen Wolff», das andere den «goldenen König», wo das Gold, nachdem es in einer gewissen Weise behandelt wurde, der «goldene König» war. Und da entstand eine Verbindung. Diese Verbindung beschreibt der Verfasser so noch: «Und wenn er den König verschlungen ...»
Cite:
GA 273/1916-09-30/p075 · edition original