Das Faust-Problem
«Sein inners Wesen vermag denn viel zu thun, und ist nützlich zu alle dem, dazu man ihn erfordert, und so er in seine Bereitschaft gebracht wird, so danken ihm die Menschenkinder, mit schweren herfallenden Kranckheiten und mehrern Seuchen beladen, die zehen aussätzigen Männer lauffen ihm nach und begehren zu trincken von dem Blut seiner Seelen, und alle, so Gebrechen haben, erfreuen sich höchlich seines Geistes; denn wer von diesem güldenen Brunnen trinckt, empfindet eine gantze Erneuerung der Natur, Hinnehmung des Bösens, Stärcke des Geblüts, Krafft des Hertzens und eine vollkommene Gesundheit aller Glieder.»
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GA 273/1916-09-30/p083 · edition original