Faust und das Problem des Bösen
Und wenn wir dann den Übergang finden zur «Klassisch-romantischen Phantasmagorie», wo die Helena nicht bloß als Gespenst, sondern als für Faust selbst vorhandene Wirklichkeit auftritt - er hat den Euphorion als Sohn -, da finden wir, daß Goethe deutlich andeutet: diese «Klassisch-romantische Phantasmagorie» geht hervor aus Faustens Wollen, jetzt nicht mehr bloß aus dem Fühlen und der Vorstellung. Diese «Klassisch-romantische Phantasmagorie» ist imaginativ gewordenes Wollen. Drittens: Imaginativ gewordenes Wollen - Dritter Akt des zweiten Teiles.
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GA 273/1917-11-03/p019 · edition original