Faust und das Problem des Bösen
Sie wissen vielleicht, daß Goethe sehr wohl in der «Klassisch-romantischen Phantasmagorie» im dritten Akt des zweiten Teils diese esoterische Seite der Helena-Sage andeutet. Mephistopheles-Phorkyas setzt die Rede der Helena, die sich schon nicht mehr auskennt, selber fort. Goethe stellt Helena im dritten Akt des zweiten Teils hin mit all den Zweifeln, die sie befallen. Sie ist ja geraubt. Nun hört sie alles das, was man von ihr erzählt. Es ist alles durcheinanderkommend. Dinge, die sich auf das Idol beziehen, nicht auf die Wirklichkeit, treten vor ihren Ohren auf. Sie weiß schließlich selber nicht mehr, wer sie ist. Aus all diesen Zweifeln heraus hören wir sie sagen:
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GA 273/1917-11-03/p024 · edition original