Faust und das Problem des Bösen

GA 273/1917-11-03/p030 ·1917-11-03 · original (original)
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Was in meinen Mysteriendramen an verschiedenen Stellen deutlich ausgedrückt ist: Ahriman-Mephistopheles muß erkannt und durchschaut werden, das sagt in gewisser Beziehung das Faust-Drama. Und für Ahriman-Mephistopheles hat Goethe wiederum einen Satz geprägt, der sehr wichtig ist für den fünften nachatlantischen Zeitraum. Der Mensch dieses Zeitraums muß es dazu bringen, daß gewissermaßen Ahriman-Mephistopheles sich von ihm erkannt fühlt. Erinnern Sie sich an den Schluß meines letzten Mysteriendramas; das ist ein wichtiges Moment, wenn Ahriman-Mephistopheles sich erkannt fühlt, wenn der Impuls des Bösen weiß, diejenigen, die das Böse zu erleben haben, finden einen Gesichtspunkt, um nicht in dem Bösen darinnen, sondern außer dem Bösen zu stehen. Das ist sehr wichtig. Eine tiefe Bedeutung hat es, daß Mephistopheles dem Faust die Worte zuruft:

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