{"corpus":"steiner","locus":"GA 273/1918-09-27/p004","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Nun kann man - ich möchte sagen gewissermaßen geistig-chemisch, wenn ich den pedantischen Ausdruck gebrauchen darf — herausheben aus dem Menschen dasjenige, was dieser Mensch rein dadurch ist, daß er in einer gewissen Abhängigkeit von seinen ihm ureigenen geistigen Schöpfern ist, von denjenigen Wesen unter den Hierarchien der Weltenordnung, deren besondere Mission im Weltenall gipfelt in der Schöpfung des Menschen, von denjenigen Wesen, mit denen sich daher der Mensch als Mensch ganz besonders verwandt fühlen muß. Wenn man den Menschen so loslöst, kann man schematisch die Sache so darstellen. Denken wir, in irgendeinem Punkte seiner Entwickelung würde der Mensch durch diesen Kreis hier dargestellt werden. Verfolgt man dann die menschliche Wesenheit, die ich durch diesen Kreis darstellen will, rücklaufend in ihrem Hervorgehen aus ihren geistigen Schöpfern, so würde das diese Strömung darstellen, die ich hier also — orange — andeuten will. Wenn man zurückgehen, prüfen würde, wie der Mensch durch die Monden-, Sonnen-, Saturnzeit und später durch die Erdenzeit sich entwickelt, würde man die Eigenheiten der einzelnen Wesenheiten der höheren Hierarchien finden, so wie sie Ihnen aus meiner «Geheimwissenschaft im Umriß» bekannt sind. Man würde finden das Zusammenwirken, die Wechselbeziehungen dieser Hierarchien, und man würde, wenn man durchschaute den Zusammenhang des Menschen mit den Hierarchien, zu einer Anschauung darüber kommen, wie der Mensch gewissermaßen das Ziel der Götterschöpfung ist in der Art, wie ich das in dem zweiten Mysteriendrama in einem Gespräche, das Capesius gleich in der ersten Szene zu führen hat mit dem Hierophanten, zur Darstellung gebracht habe. Ich habe dort auch auf die bedenkliche Seite einer solchen Erkenntnis für den unreifen Menschen hingewiesen.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Geisteswissenschaftliche Ausführungen in Anknüpfung an die «Klassische Walpurgisnacht»","site_heading":null,"date":"1918-09-27","location":null,"word_count":265,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/273/1918-09-27/p004","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/273/1918-09-27/p004"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/273/1918-09-27/p004","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"unknown","scope":"volume","note":"How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.","evidence":null,"evidence_translation":null,"evidence_source":null}}