Erster Vortrag

GA 275/1914-12-28/p023 ·1914-12-28 · original (original)
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Es würde das furchtbarste Unglück geschehen sein in der Erdenentwickelung, wenn nicht vorgesorgt worden wäre in früheren Zeiten für dasjenige, was nach dem Weltenkarma die moderne Menschheit unter dieser ahrimanischen Geistigkeit erleben muß. Das Leben verläuft und kann nicht anders verlaufen als, ich möchte sagen, immer im Pendelschlag. Nach der einen oder andern Seite wird das Leben wie durch Pendelschläge ausschlagend erlebt. Man kann nicht etwa sagen: Man hüte sich vor Ahriman! - denn es gibt kein Mittel, wodurch man sich vor Ahriman hüten könnte. Und wenn jemand etsehnt, etwa sich ständig in ein Kämmerchen mit möglichst ihm zuträglicher Farbigkeit zurückzuziehen, wo möglichst keine Fabriken sind und keine Eisenbahn vorübergeht, um sich so ganz von dem modernen Leben zurückzuziehen, so gibt es doch noch viele, viele andere Wege, um die ahrimanische Geistigkeit in seine Seele hineinzuführen. Er entzieht sich dem modernen Leben, aber die moderne Geistigkeit findet schon den Zugang zu ihm.

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Cite: GA 275/1914-12-28/p023 · edition original