Erster Vortrag
Gerade auf solche Intimitäten kommt vieles an; die darf man nicht überhören. Wir müssen vielmehr beginnen, daran zu glauben, daß es darauf ankommt, daß die Geisteswissenschaft bis in das Innerste die menschlichen Seelenkräfte ergreift und sie auch umzuformen in der Lage ist, und daher geht es nicht an, daß man mit derselben Art zu denken auch an die Geisteswissenschaft herangeht, die man in der Gewohnheit hat vom äußeren Leben her. Man hat wirklich noch wenig Bewußtsein von den Dingen, die ich hiermit meine. Das kann man an gewissen, ich möchte sagen, groben Symptomen der äußeren wissenschaftlichen Entwickelung bemerken, sozusagen spüren.
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GA 275/1914-12-28/p026 · edition original