Zweiter Vortrag
Ich sage, die scheinbar mehr theoretische Grundlage möchte ich heute geben. In Wirklichkeit handelt es sich für den, der die Geisteswissenschaft als etwas Lebendiges erfaßt, nicht um etwas Theoretisches, sondern auch um etwas durchaus Lebendiges. Das kann allerdings nur für diejenigen ganz klar hervortreten, denen die Ideen von physischem Leib, Ätherleib, Astralleib, Ich und so weiter nicht Bezeichnungen sind für eine schematische Darstellung der menschlichen Wesenheit, sondern die Zusammenfassung von wirklich Erlebtem in Empfindungen, in Vorstellungen der geistigen Welt.
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GA 275/1914-12-29/p004 · edition original