Zweiter Vortrag

GA 275/1914-12-29/p026 ·1914-12-29 · original (original)
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Der Astralleib zum Beispiel - ja, man kann da nur annähernd bezeichnende Worte brauchen - hat in sich wiederum eine Gliederung, besteht aus sieben Gliedern. So wie der Mensch selber in sieben Glieder geteilt ist - physischer Leib, Ätherleib, Astralleib, Ich, Geistselbst, Lebensgeist, Geistesmensch -, so geht der Astralleib durch alle diese Glieder hindurch, und es gibt gleichsam einen dünnsten Teil des Astralleibes, den man bezeichnen könnte als vorzugsweise geschmiegt und gebildet für den physischen Leib. Also ein gesetzmäßiges Ausleben des Astralleibes für den physischen Leib, ein gesetzmäßiges Ausleben des Astralleibes für den Ätherleib, ein gesetzmäßiges Ausleben des Astralleibes für sich selber, ein gesetzmäßiges Ausleben des Astralleibes für das Ich, ein gesetzmäßiges Ausleben des Astralleibes für das Geistselbst, für den Lebensgeist und den Geistesmenschen. Jedes dieser Glieder ist wiederum siebengliedrig, so daß wir, wenn wir den siebengliedrigen Menschen haben und bedenken, daß jedes Glied wieder siebengliedrig ist, schon neunundvierzig Glieder haben. Das ist natürlich ein furchtbarer Horror für die moderne Seelenkunde, welche die Seele als Einheit betrachten und sich nicht einlassen möchte auf solche Dinge. Aber für eine wirkliche Erkenntnis, wie sie allmählich eintreten muß in der geistigen Menschheitsevolution, ist das tatsächlich nicht ohne Bedeutung. Denn wenn wir so wissen, daß der Astralleib eine siebengliedrige Natur hat und ein Organismus von inneren Lebensimpulsen ist, dann werden wir uns sagen: In diesem Astralleib und seiner Siebengliedrigkeit gehen auch zwischen seinen einzelnen Gliedern Vorgänge vor sich. - Der Teil des Astralleibes, der dem physischen Leib entspricht, steht in gewisser Wechselbeziehung mit dem Teil des Astralleibes, der dem Ätherleib, und mit dem, der dem Astralleib selber entspricht und so weiter. Und das sind nicht bloß abstrakte Annahmen, sondern es kann zum Beispiel im menschlichen Organismus durchaus geschehen, daß, sagen wir, der Mensch innerlich — allerdings mehr im Unterbewußtsein als im Vollbewußtsein - verspürt eine Regung in dem Gliede des Astralleibes, das dem physischen Leib entspricht. Und dann kann durch irgend etwas eine Regung hinzukommen, sich notwendigerweise ansetzen in dem Glied des Astralleibes, das dem Astralleib entspricht und so weiter. Das geschieht aber wirklich, das ist nicht bloß eine "Theorie, sondern das geschieht wirklich.

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Cite: GA 275/1914-12-29/p026 · edition original