Dritter Vortrag
Wenn wir nun zunächst die erste Partie unserer Betrachtungen ins Auge fassen, jene Darstellungen durch das Saturn-, Sonnen- und Mondendasein bis in das Erdendasein hinein, so stellen wir mit solchen Darstellungen etwas in die Welt hinein, das der heutigen, sei es religiösen, sei es wissenschaftlichen Weltanschauung sehr, sehr zuwider ist, das zum großen Teile von dieser heutigen Weltanschauung als etwas Absurdes angesehen wird. Denn es ist ganz selbstverständlich, daß unsere heutige Weltanschauung die Darstellung einer solchen Weltenordnung, wie wir sie zum Beispiel geben müssen, wenn wir das Saturndasein schildern, zu phantastisch findet, daß die Darstellung einer solchen kosmischen Ordnung für unsere gegenwärtige Anschauung so ist, daß man nur sagen kann: Das ist absoluter Unsinn, das kann es ja gar nicht geben, das ist etwas phantastisch Ausgedachtes! - Ebenso ist es für die andern Partien dessen, was wir zu schildern haben.
Cite:
GA 275/1914-12-30/p005 · edition original