Dritter Vortrag

GA 275/1914-12-30/p008 ·1914-12-30 · original (original)
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Nehmen wir dieses, was wir so vor unsere Seele führen, in einem noch tieferen Sinne. Was tut der Mensch, indem er ganz, sei es schaflend, sei es erkennend oder genießend, in der architektonischen Schöpfung aufgeht? Er lebt in den Saturngesetzen seines physischen Leibes, das heißt, er vergißt, wenn er sich ganz versenkt in die Gesetze der Architektur, alles das, was in ihm lebt als ätherischer Leib, als astralischer Leib und als Ich, er wird wieder Saturnmensch. Alles Herbe, alles Keusche, alles Schweigsame und doch wiederum so Sprechende der Baukunst ist nichts anderes, als daß der Mensch sich mit Entäußerung der höheren Glieder seines Wesens versetzt in das, was ihm die Geister der höheren Hierarchien - die Throne, die Archai, die am Anfang des Saturndaseins beteiligt waren — gegeben haben, im wesentlichen diese beiden Gruppen von höheren Geistern, unterstützt von den andern Wesenheiten der höheren Hierarchien.

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