Dritter Vortrag

GA 275/1914-12-30/p025 ·1914-12-30 · original (original)
Record: unknown. How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.

Nun denken Sie sich wiederum, wieviel in unserem heutigen Schaffen ahrimanisches Wesen ist. Erinnern Sie sich an das, was ich auseinandergesetzt habe in bezug auf das gegenwärtige technische Milieu. Und wir können doch nicht anders, als mit Hilfe der heutigen Technik schaffen. Das würde nur einer Treibhauspflanze ähnlich werden, wenn wir ohne Hilfe der modernen Technik arbeiten wollten. Und es war mir eine gewisse Befriedigung, daß wir hier unseren Bau zum Teil mit einem der modernsten Materiale bauen konnten, daß wir ihn zum Teil mit dem Betonmaterial gebaut haben, denn nicht darinnen kann der Fortschritt liegen, daß wir uns treibhausartig absondern von dem, was das übrige Leben gibt, sondern daß wir benützen, was das übrige Leben gibt. Indem wir uns geisteswissenschaftlich bemächtigen eben der Geistigkeit der Welt, versuchen wir das heutige Material so zu verwenden, daß das, was wir geisteswissenschaftlich erfassen, im heutigen Materiale darinnen lebt.

Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/275/1914-12-30/p025.json
Cite: GA 275/1914-12-30/p025 · edition original