Achter Vortrag

GA 275/1915-01-04/p035 ·1915-01-04 · original (original)
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Dieses Hellsehen, das also entsteht und das den Menschen nicht über sich hinausführt, sondern ihn gerade tiefer in sich hineinführt, ist ein Selbstgenuß, ein wirklicher, echter Selbstgenuß. Dieses ist der Grund, warum es in gewissem Sinne eine höhere Wollust erzeugt in den Menschen, wenn sie also hellseherisch werden, wenn sie eine für sie neue Welt erleben. Und im ganzen muß man sagen, daß dieses also Hellsehend-Werden das Zurückgehen auf eine frühere Evolutionsstufe ist. Denn das, was ich Ihnen geschildert habe, das Leben in den eigenen Sinnesorganen und im Blute, war damals nicht in der Form vorhanden, wie es jetzt vorhanden ist, aber das Nervensystem war schon vorgebildet. Diese Art des Wahrnehmens war das reguläre Wahrnehmen des Menschen auf dem alten Monde, und in dem, was dazumal vorhanden war als Ansätze zu den Nerven, in dem nahm er sich innerlich wahr. Das Blut war noch nicht innerlich gebildet. Das war etwas, was noch mehr als warmer Hauch von außen an den Menschen herankam, wie an uns die Sonnenstrahlen herankommen. Daher war das, was jetzt hier auf der Erde ein Wahrnehmen des inneren Blutsystems ist, auf dem Monde ein reguläres Wahrnehmen der Außenwelt.

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