Achter Vortrag
Die andere Seite des Lebens erlebt der Mensch während seiner Schlafenszeit. Da schläft sein Vorstellungsleben und da treten naturgemäß ganz andere Verhältnisse ein. Nun sagte ich, die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts war es im wesentlichen, welche noch eine Einsicht gehabt hat in diese Dinge, und dasjenige Hellsehen, das entsteht durch das Verfolgen der eigenen Blut- und Nervenbahnen, das nannte man noch in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, indem man sich erinnerte an gewisse Anklänge, das pythische Hellsehen, weil es in der Tat verwandt ist mit dem, was dem pythischen Hellsehen des Altertums zugrunde lag.
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GA 275/1915-01-04/p040 · edition original