Achter Vortrag

GA 275/1915-01-04/p043 ·1915-01-04 · original (original)
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In den alten Zeiten, als gewissermaßen die Götter den Menschen noch halfen bei solchen Erlebnissen, war das etwas durchaus Reguläres, etwas Gutes. Die Menschen, die so Großes geleistet haben für ihr Volk, die alten hebräischen Propheten, haben geleistet, was sie geleistet haben, hatten ihre prophetische Gabe dadurch, daß sie jene ungeheure Liebe gerade zu dem Blut und zu dem Nervenaufbau ihres Volkes verwendeten, so daß sie selbst im Schlafzustande nicht ganz weg sein wollten von dem, was physisch in diesem Volke lebte. Sie waren von solcher Sehnsucht ergriffen, von solcher Liebe erfüllt, diese Propheten des jüdischen Altertums, daß sie verbunden sein wollten auch im Schlafe mit dem Blute ihres Volkes, dem sie angehörten. Daraus kamen ihnen gerade ihre prophetischen Gaben.

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