Achter Vortrag

GA 275/1915-01-04/p055 ·1915-01-04 · original (original)
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Auch dies ist etwas von dem, was uns zeigt, wie das Leben zusammenhängt mit dem, was geisteswissenschaftliche Weltanschauung ist, wie die geisteswissenschaftliche Weltanschauung wirklich ihr Ziel nur erreichen kann, wenn sie als Lebensauffassung, ja als Lebenskunst aufgefaßt wird, wenn sie hineingetragen wird in alles Leben. Wie schön wäre es, wenn alle einzelnen Lebensbeziehungen, sagen wir jetzt, der Anthroposophischen Gesellschaft sich herausstellen würden als so im Einklang miteinander stehend, wie es versucht wird mit den Formen unseres Baues, wo die einzelnen Formen ineinander übergehen und alle im Einklang miteinander stehen, wenn es im Leben so sein könnte, wie es im Bau ist, und wenn das ganze Leben in unserer Gesellschaft so werden könnte, wie wir es haben wollten durch ein schönes Zusammenwirken derjenigen, die am Bau beteiligt sind, so daß dieses Arbeiten am Bau schon ein Harmonisches, ein Edles ist, ein Abdruck desjenigen ist, was in dem Bau selbst zum Ausdruck kommt.

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