Die Welt als Ergebnis von Gleichgewichtswirkungen. Vierter Vortrag

GA 277a/1914-11-20/p025 ·1914-11-20 · original (original)
Record: unknown. How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.

Die materialistische Gesinnung wird den Ätherleib vertrocknen, und in dem vertrockneten Ätherleib wird Mephistopheles leben. Das werden wir verstehen müssen, und die Menschheit wird dem Kinde in zukünftigen Zeiten so viel an Bildung mitgeben müssen — sei es durch Eurythmie, sei es durch geisteswissenschaftliche Gesinnung -, durch welche der Ätherleib belebt werden muß, daß der Mensch seine richtige Stellung wird einnehmen können, daß er erkennen wird, was sein Begleiter bedeutet. Sonst wird er diesen Begleiter nicht verstehen, sonst wird er sich ihm gegenüber fühlen, wie wenn er verzaubert, gebannt wäre. Wie der Grieche mit der Sphinx hat fertig werden müssen, so wird der moderne Mensch mit Mephistopheles fertig werden müssen, mit der satyrhaften, faunhaften Gestalt, dieBocks- oder Pferdefüße hat.

Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/277a/1914-11-20/p025.json
Cite: GA 277a/1914-11-20/p025 · edition original