Ansprache zur Eurythmie

GA 277a/1918-06-28/p005 ·1918-06-28 · original (original)
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Es musste nun gewissermaßen auf den Urcharakter des Künstlerischen zurückgegriffen werden, da mit der Eurythmie an den Ursprung der Kunst zurückgegangen werden sollte. Die Kunst knüpft an das Verhältnis des Makrokosmos zum Mikrokosmos an. Das All spricht sich in dem Mikrokosmos aus, und wer den Menschen in seiner Totalität erschauen kann als ein Bild des Makrokosmos, der durchdringt auch die einzelnen Künste. Und jede einzelne Kunst knüpft insofern an das Weltall und den Mikrokosmos an, als in irgendeiner Weise zum Vorschein kommen kann, was vom Weltall auf den Menschen Bezug hat. Nicht an etwas Erfundenes, sondern an etwas, was durchaus im Menschen ist, wurde bei der Eurythmie angeknüpft.

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