Ansprache zur Eurythmie

GA 277a/1918-06-28/p007 ·1918-06-28 · original (original)
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Der Ätherleib des Menschen hat seine bestimmte Gliederung, und eine Teilgliederung entspricht dem Kehlkopf und was damit zusammenhängt. In ganz bestimmte, gesetzmäßige Bewegungen kommt der Ätherleib des Kehlkopfes und was dazu gehört, Zunge, Gaumen und so weiter, beim Sprechen, sodass man dieses Glied des Ätherleibes in ganz bestimmten Bewegungen sicht, wenn der Mensch spricht. Nun kann alles, was an einem Teile zum Ausdruck kommt, auch durch den ganzen Menschen ausgedrückt werden. Das andere kann zurückgehalten werden, und die Gesamtkraft, welche der Mensch beim Sprechen aufbringt, kann besonders zum Ausdruck gebracht werden. In Bewegungen des ganzen Menschen kann man jene Bewegungen ausdrücken, die diesem Gliede des Ätherleibes, des Kehlkopfes, zugrunde liegen. Das wurde bei der Eurythmie getan.

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