{"corpus":"steiner","locus":"GA 277b/1919-05-25/p006","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Wenn ich mit wenigen Worten ausdrücken soll, wie eurythmische Kunst bestrebt ist, sich in das Kulturleben der Gegenwart hineinzustellen, so möchte ich sagen: In ihr soll leben und weben Goethe’sche Kunstgesinnung und dasjenige, was wir glauben, als Goethe’sche Kunstüberzeugung zu verstehen. Goethe hat ja gegenüber allem Künstlerischen das schöne Wort ausgesprochen: «Wem die Natur ihr offenbares Geheimnis zu enthüllen anfängt, der [empfindet die lebhafteste Sehnsucht nach ihrer würdigsten Auslegerin, der] Kunst.» Und nur aus seiner großen, umfassenden Weltanschauung heraus konnte er eine solche Kunstüberzeugung [herausbilden].","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Ansprache zur Eurythmie","site_heading":null,"date":"1919-05-25","location":null,"word_count":85,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/277b/1919-05-25/p006","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/277b/1919-05-25/p006"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/277b/1919-05-25/p006","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"unknown","scope":"volume","note":"How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.","evidence":null,"evidence_translation":null,"evidence_source":null}}