19. Ansprache zur Eurythmie
Man kann aber weitergehen. Man kann auch den Menschen so im Sinne dieser Goethe’schen Weltanschauung betrachten, dass man die Äußerung eines einzelnen Organes wiederum so auffasst, wie die Bewegung des ganzen Menschen beziehungsweise umgekehrt. Dasjenige, was der ganze Mensch an Bewegungen ausführen kann, an Bewegungen machen kann, es erscheint als die Wiederholung, als die kompliziertere Wiederholung desjenigen, das ein Organ des menschlichen Leibes ausführt.
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GA 277b/1919-08-16/p008 · edition original